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Politik2. August 2026, 07:00 Uhr · von Redaktion

Trump stoppt Iran-Schläge

US-Präsident Donald Trump hat eine offenbar geplante neue Angriffswelle gegen den Iran vorerst gestoppt. Als Grund nennt er Fortschritte bei einer diplomatischen Einigung und Forderungen aus der Region, auf eine Attacke zu verzichten.

Trump stoppt Iran-Schläge

Donald Trump hat nach eigenen Angaben eine bereits vorbereitete neue Angriffswelle der USA gegen Ziele im Iran zunächst gestoppt. Der US-Präsident erklärte auf seiner Plattform Truth Social, es gebe Bewegung bei den Bemühungen um eine diplomatische Lösung. Die Angriffe blieben aber nur dann aus, wenn rasch eine Einigung zustande komme.

US-Militär bleibt in Bereitschaft

Nach Trumps Darstellung steht das US-Militär weiter vollständig bereit. Gleichzeitig hätten Iran und weitere Staaten der Region darum gebeten, vorerst auf einen Schlag zu verzichten, weil sich die „Umrisse einer Einigung“ abzeichneten. Zu den Punkten, die Trump nannte, gehören die vollständige Öffnung der Straße von Hormus sowie ein Ende der atomaren Bedrohung, die aus seiner Sicht von Iran ausgeht.

Auch Israel soll sich laut Trump an diese vorläufige Linie halten und Iran zunächst nicht erneut angreifen. Damit deutet sich zumindest kurzfristig eine Entschärfung an - nachdem die Lage zuletzt wieder deutlich eskaliert war.

Zuvor harte Drohungen auf beiden Seiten

Vor der Kehrtwende hatte Trump Teheran noch massive Angriffe auf die Infrastruktur des Landes in Aussicht gestellt. Mehrere US-Medien berichteten zudem über konkrete militärische Vorbereitungen. Aus Iran kamen daraufhin ebenfalls scharfe Warnungen.

  • Die USA sollen laut Berichten kurz vor einer größeren Angriffswelle gestanden haben.
  • Iran drohte mit Gegenschlägen gegen kritische Infrastruktur in Israel und in Golfstaaten.
  • Außenminister Abbas Araghtschi kündigte auf Telegram eine entschlossene Reaktion auf jede Aggression an.

Teheran machte zugleich deutlich, dass im Fall neuer Angriffe die USA, Israel und beteiligte Staaten in der Golfregion die Verantwortung tragen würden. Ob aus den nun genannten Annäherungen tatsächlich eine belastbare Vereinbarung entsteht, bleibt offen.