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Politik1. August 2026, 15:01 Uhr · von Redaktion

Trump droht Iran mit Großangriff

US-Präsident Donald Trump verschärft den Ton gegen Iran. US-Medien berichten sogar von einer möglichen großen Angriffswelle schon am Wochenende, während Teheran mit Gegenschlägen auf Infrastruktur in Israel und den Golfstaaten droht.

Trump droht Iran mit Großangriff

Im Konflikt zwischen den USA und Iran spitzt sich die Lage erneut zu. US-Präsident Donald Trump hat Teheran bei einer Kabinettssitzung mit massiven Angriffen auf die Infrastruktur gedroht. Gleichzeitig berichten mehrere US-Medien, dass Washington möglicherweise kurz vor einer besonders großen militärischen Operation steht.

Berichte über Angriffe schon am Wochenende

Nach Informationen von CBS News könnte eine neue Angriffswelle bereits an diesem Wochenende beginnen. Das Wall Street Journal meldet zudem, Trump habe neue, mehrtägige Schläge angeordnet. Demnach sei aber offen, ob es am Ende tatsächlich dazu kommt, weil der Präsident seine Entscheidung noch kurzfristig ändern könne. Auch ein erneuter Kriegseintritt Israels wird in den Berichten als Möglichkeit genannt.

Aus Teheran kam umgehend eine Drohkulisse zurück. Laut der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim, die sich auf Sicherheitskreise beruft, soll die Revolutionsgarde bereits einen umfassenden Plan für Gegenschläge vorbereitet haben. Im Fokus stehen demnach Einrichtungen der kritischen Infrastruktur in Israel und in den Golfstaaten.

Sorge um Energie und Schifffahrt

Brisant ist die Entwicklung auch wegen der möglichen Folgen für die Region und den Weltmarkt. In den Golfstaaten wächst laut Bericht die Sorge, dass die Bestände an Abwehrraketen, vor allem für das Patriot-System, knapper werden. Sollten iranische Angriffe auf Energieanlagen gelingen, könnten die Preise für Öl und Gas weiter steigen.

  • Mitte Juni 2026: USA und Iran unterzeichnen ein Rahmenabkommen
  • Mitte Juli 2026: Die USA nehmen ihre Angriffe wieder auf
  • Zuletzt: Zwei Tanker vor der Küste Omans werden beschossen

Zu den jüngsten Zwischenfällen zählt auch der Beschuss von Schiffen vor Oman. Die britische Schifffahrtsbehörde UKMTO meldete zwei Vorfälle mit Tankern. Ein Schiff wurde von einem unbekannten Projektil getroffen und war danach manövrierunfähig. Beim zweiten Tanker berichtete der Kapitän von einer Explosion und einer Wasserfontäne in unmittelbarer Nähe des Schiffs. Auch dort soll es Schäden gegeben haben.