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Politik8. November 2026, 15:02 Uhr · von Redaktion

Huthis attackieren Riad

Die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz hat den Finanzdistrikt im Zentrum von Riad angegriffen. Laut SRF wurde dabei auch ein Gebäude des Energiekonzerns Aramco beschädigt.

Huthis attackieren Riad

Foto: Henry Ridgwell (VOA) / Wikimedia Commons, Public domain

Neue Spannungen im Nahen Osten: Die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz hat nach SRF-Angaben den Finanzdistrikt im Zentrum der saudischen Hauptstadt Riad angegriffen. Dabei wurden demnach auch Schäden an einem Gebäude des Energiekonzerns Aramco gemeldet. Saudi-Arabien spricht zudem von abgefangenen Raketen auf die Hauptstadt.

Mehrere Krisenherde gleichzeitig

Der Angriff auf Riad fällt in eine Phase, in der sich die Lage in der Region an mehreren Fronten zuspitzt. In Israel wurde Präsidentenangaben zufolge der Oppositionspolitiker Gadi Eisenkot mit der Regierungsbildung beauftragt. Parallel laufen diplomatische und militärische Entwicklungen rund um Iran, Saudi-Arabien und die Schifffahrt im Golf von Oman.

  • Die USA wollen Hinweisgebern bis zu 20 Millionen Dollar für Informationen zum iranischen Atomprogramm zahlen.
  • Katar bemüht sich erneut um ein Abkommen zur Beilegung des Krieges.
  • Iran verlangt vor weiteren Gesprächen unter anderem die Aufhebung von Sanktionen.

Druck auf Teheran und Bewegung in Israel

Aus Washington gibt es laut SRF bislang keine öffentliche Reaktion auf die iranischen Forderungen. Gleichzeitig planen die USA dem Bericht zufolge eine Arbeitsgruppe, die iranische Landrouten blockieren soll. Israels Verteidigungsminister Israel Katz machte zudem klar, dass die Mission gegen Iran aus seiner Sicht noch nicht beendet sei.

Neben dem Angriff auf Riad wurden weitere sicherheitsrelevante Vorfälle bekannt: Das US-Militär meldete Beschuss auf ein Schiff im Golf von Oman, auch die Schifffahrtsbehörde registrierte dort einen Zwischenfall. In der Türkei wirbt Präsident Erdogan unterdessen bei US-Präsident Trump für Diplomatie mit Iran. Der Konflikt bleibt damit politisch wie militärisch in Bewegung.

Quelle: SRF