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Politik16. Oktober 2026, 15:05 Uhr · von Redaktion

EU steht fest an Kiews Seite

Die EU hat der Ukraine erneut Rückhalt zugesichert. Gleichzeitig gibt es nach einem russischen Angriff auf kritische Energieinfrastruktur Stromausfälle in Kiew und Umgebung, während Donald Trump ukrainische Angriffe auf russische Raffinerien scharf kritisiert.

EU steht fest an Kiews Seite

Die EU hat der Ukraine erneut politische Unterstützung zugesichert. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und EU-Ratspräsident Antonio Costa bekräftigten gegenüber Präsident Wolodimir Selenski, dass Brüssel weiter an der Seite des Landes steht. Die Botschaft kommt in einer Phase, in der der Krieg nicht nur an der Front, sondern auch bei Energieversorgung und internationaler Diplomatie neue Spannungen auslöst.

Stromausfälle nach Angriff

In der Ukraine spitzt sich die Lage für Teile der Zivilbevölkerung erneut zu. Nach einem russischen Angriff auf ein Objekt der kritischen Energieinfrastruktur sind in Kiew und im Umland der Hauptstadt Menschen ohne Strom. Der Vorfall zeigt einmal mehr, wie stark die Energieversorgung im Land unter Druck steht.

Parallel dazu sorgt die Debatte über Angriffe auf russische Energieanlagen für politischen Streit. US-Präsident Donald Trump kritisierte ukrainische Attacken auf russische Raffinerien deutlich und nannte sie eine „Schande“. Selenski verteidigte die Angriffe dagegen laut dem Newsticker.

Weitere Signale aus dem Krieg

Der Überblick zur Lage verweist zudem auf mehrere Entwicklungen rund um den Krieg. Dazu gehören unter anderem wirtschaftliche und humanitäre Fragen, aber auch die Versorgung des Landes mit Energie und Kommunikation.

  • Selenski warnt, dass im Fall einer Niederlage Millionen Menschen fliehen könnten.
  • Der Starlink-Service war laut Selenski noch nicht wiederhergestellt.
  • Die Ukraine lagert so viel Gas wie seit 2020 nicht mehr.
  • Russland zeigte erstmals Folgen eines Raffinerie-Angriffs.

Zugleich ruft die Glückskette weiter zu Spenden für die ukrainische Zivilbevölkerung auf. Nach mehr als vier Jahren Krieg seien weiterhin Millionen Menschen auf Hilfe angewiesen – etwa bei beschädigten Wohnungen, medizinischer Versorgung oder psychosozialer Betreuung, sowohl in der Ukraine als auch in ausgewählten Nachbarländern.

Quelle: SRF