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Sport4. Juli 2026 · von Redaktion

WM-Stars unter schwerem Verdacht

Ein SPIEGEL-Kommentar zur WM 2026 rückt Vergewaltigungsvorwürfe gegen mehrere Fußballprofis in den Fokus. Die Kritik: Der Sport schaue weg, statt Konsequenzen zu ziehen.

WM-Stars unter schwerem Verdacht

Rund um die WM 2026 geraten laut einem SPIEGEL-Beitrag nicht nur sportliche Fragen in den Mittelpunkt, sondern auch schwere Vorwürfe gegen bekannte Fußballprofis. Genannt werden dabei unter anderem Achraf Hakimi und Thomas Partey. Im Kern geht es um Vergewaltigungsvorwürfe – und um die Frage, wie der Fußball mit solchen Fällen umgeht.

Der Tenor des Beitrags ist deutlich: Der Sport ziehe sich lieber aus der Verantwortung, als offen über strukturelle Probleme zu sprechen. Gerade mit Blick auf große Turniere und prominente Namen wirke es so, als würden Funktionäre und Umfeld unangenehme Themen lieber klein halten. Die Kritik richtet sich damit nicht nur gegen einzelne Beschuldigte, sondern gegen ein ganzes System.

Debatte über Verantwortung

Besonders symbolisch ist dabei das Bild von Marokkos Kapitän Hakimi, das den Beitrag begleitet. Es steht für die größere Debatte, ob sportlicher Erfolg und öffentliche Strahlkraft im Fußball noch immer zu oft wichtiger genommen werden als eine konsequente Auseinandersetzung mit Vorwürfen dieser Schwere. Der SPIEGEL formuliert daraus die Forderung, dass sich der Fußball grundlegend ändern müsse.

Der Artikel selbst war über den bereitgestellten Link nicht mehr vollständig abrufbar, sichtbar waren jedoch Überschrift, Anreißer und Bildhinweis. Schon daraus wird klar, worauf der Kommentar zielt: Es geht um mehr als Einzelfälle. Im Zentrum steht die Frage, ob der internationale Fußball bereit ist, seine Haltung zu Macht, Prominenz und Verantwortung zu überdenken.

Mit Blick auf die WM 2026 dürfte diese Diskussion weiter an Schärfe gewinnen. Denn wenn schwere Vorwürfe gegen bekannte Spieler im Raum stehen, geht es längst nicht mehr nur um den Platz – sondern auch darum, welche Maßstäbe der Sport sich selbst setzt.