Twistringer Duo träumt von der EM
Lucie Meyer und Matilda Schütte aus Twistringen haben mit Deutschlands U17 in Frankfurt die erste EM-Qualirunde als Gruppensieger abgeschlossen. Das Team holte sieben Punkte aus drei Spielen, Schütte traf beim 9:0 gegen Kasachstan doppelt.

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Lucie Meyer und Matilda Schütte aus Twistringen haben bei der U17-EM-Qualifikation einen starken ersten Schritt gemacht. Für die beiden Nachwuchsfußballerinnen waren es die ersten wichtigen Pflichtspiele im Deutschland-Trikot – und am Ende stand mit dem Team der Gruppensieg mit sieben Punkten aus drei Partien.
Die Auswahl von DFB-Trainerin Kathrin Peter setzte sich in der Gruppe vor Island, Tschechien und Kasachstan durch. Besonders deutlich wurde es zum Auftakt am DFB-Campus in Frankfurt am Main: Gegen Kasachstan gewann Deutschland 9:0. Matilda Schütte erzielte dabei zwei Tore. Einer der Treffer hatte auch mit Lucie Meyer zu tun: Nach einem Kopfball der Innenverteidigerin staubte Schütte zum 3:0 ab.
Starker Start in Frankfurt
Während Schütte in dieser Partie auf der linken Außenbahn spielte, war Meyer in allen drei Begegnungen in der Innenverteidigung gesetzt. Für die 15-Jährige war allein schon die Bühne besonders: Startelf, Nationalhymne, TV-Übertragung – die vergangenen Wochen dürften beiden lange in Erinnerung bleiben. Schon Mitte September hatte sich die Mannschaft in Schottland auf die Qualifikation vorbereitet und dort innerhalb von vier Tagen zwei Testspiele gegen die schottische U17 bestritten.
- Deutschland – Kasachstan: 9:0
- Deutschland – Island: 2:1
- Deutschland – Tschechien: 1:1
Der EM-Traum lebt weiter
Nach dem klaren Auftakt wurde es knapper: Gegen Island gewann Deutschland mit 2:1, gegen Tschechien reichte es zu einem 1:1. Das genügte aber, um Platz eins in der Gruppe zu sichern. Damit bleibt der Traum von der U17-EM bestehen.
Die nächste wichtige Etappe wartet nun im Frühjahr 2027. Dann steht die zweite Qualifikationsrunde an. Ziel ist die EM 2027 in Finnland – und Meyer sowie Schütte haben gezeigt, dass sie auf diesem Weg eine Rolle spielen können.
Quelle: weserkurier