Tour-Start im Osten geplant
Die Bewerbung für den Start der Tour de France 2029 in Ostdeutschland ist offiziell eingereicht. Im Fokus stehen Berlin sowie Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen – als Signal 40 Jahre nach dem Mauerfall.

Der deutsche Vorstoß für den Grand Départ der Tour de France 2029 nimmt konkrete Formen an: Die Bewerbung ist offiziell eingereicht. Das hat Rudolf Scharping am Rande der zweiten Etappe in Barcelona bestätigt. Hinter der Kandidatur steht der Verein Grand Départ Allemagne, der dem Verband German Cycling angehört.
Geplant ist ein Tour-Start im Osten Deutschlands – mit Berlin sowie Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen als zentralen Bausteinen. Nach Vorstellung der Organisatoren soll das Projekt eine besondere historische Botschaft transportieren: 2029 jährt sich der Fall der Mauer zum 40. Mal. Der Tour-Start soll damit auch für ein geeintes Europa stehen.
Historische Symbolik als Trumpf
Rückenwind kommt von Tour-Chef Christian Prudhomme. Er hatte sich bereits im Januar offen für einen Start in Deutschland gezeigt und dabei besonders auf die Bedeutung Berlins verwiesen. Aus seiner Sicht ist das Jahr 2029 eng mit der Erinnerung an den Mauerfall 1989 verbunden – ein Signal, das auch international verstanden würde.
- Zieljahr: 2029
- Thema der Bewerbung: 40 Jahre Mauerfall
- Regionen: Berlin, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen
Starke Konkurrenz um den Zuschlag
Ein Selbstläufer wird die Bewerbung allerdings nicht. Nach Angaben Scharpings gibt es mit Slowenien und Prag namhafte Mitbewerber. Trotzdem zeigt sich die deutsche Seite optimistisch. Parallel geht es nun um die Finanzierung: Neben den beteiligten Bundesländern hofft Scharping auch auf Unterstützung des Bundes.
Entscheidend dürfte werden, dass die offenen Fragen noch in diesem Jahr geklärt werden. Denn die Tour de France will den Startort für 2029 zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgeben. Für die deutsche Bewerbung beginnt damit jetzt die wohl wichtigste Phase.
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