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Politik12. September 2026, 15:01 Uhr · von Redaktion

Tote und Dutzende Verletzte

Bei nächtlichen russischen Angriffen auf die Ukraine sind mehrere Menschen getötet und viele weitere verletzt worden. Besonders betroffen waren Odessa, Tschornomorsk und die Region Saporischschja, wo Präsident Selenskyj von anhaltenden Attacken sprach.

Tote und Dutzende Verletzte

Foto: Heulwolf / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

In der Ukraine hat es in der Nacht erneut schwere russische Angriffe gegeben. Nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj wurden dabei mehrere Menschen getötet und zahlreiche weitere verletzt. Er warf Russland vor, Städte und Gemeinden im Land nahezu ohne Unterbrechung anzugreifen.

Schwere Schäden im Süden

Besonders stark betroffen war die Region Odessa. In der Hafenstadt Odessa wurde laut Selenskyj bei einem Raketenangriff ein Wohnhaus beschädigt. 37 Menschen wurden dabei verletzt, nach zwei weiteren Personen wurde zunächst noch gesucht. Auch in Tschornomorsk in derselben Region gab es Verletzte: Dort wurden nach einem Drohnenangriff auf ein Hotel elf Menschen gemeldet.

  • Odessa: 37 Verletzte nach Raketenangriff auf ein Wohnhaus
  • Tschornomorsk: 11 Verletzte nach Drohnenangriff auf ein Hotel
  • Region Saporischschja: 2 Tote und 6 Verletzte nach Drohneneinschlag

Auch Saporischschja betroffen

Aus der Region Saporischschja meldete Selenskyj zudem zwei Tote. Demnach schlug eine Drohne in Wohngebäude ein, außerdem wurden sechs Menschen verletzt. Weitere Verletzte gab es seinen Angaben zufolge auch bei einem Angriff auf ein Unternehmen in Saporischschja, das nicht näher benannt wurde.

Auch aus Moskau wurden Angriffe bestätigt. Das russische Verteidigungsministerium erklärte, in Saporischschja und Krywyj Rih seien Betriebe der Metallindustrie attackiert worden, die für militärische Zwecke produzierten. In der Region Odessa seien demnach Hafenanlagen sowie ein wichtiges Verkehrsobjekt für die Entladung und Lagerung militärischer Güter ins Visier genommen worden. Unabhängig überprüfen lassen sich diese Angaben derzeit nicht.

Quelle: ORF