Spanien zittert um Yamal
Vor dem WM-Finale gegen Argentinien muss Spanien um zwei wichtige Spieler bangen. Lamine Yamal und Pedro Porro fehlten drei Tage vor dem Endspiel im Training, Trainer Luis de la Fuente gibt aber vorsichtige Entwarnung.

Spanien steht bei der WM 2026 wieder im Finale – doch vor dem Endspiel gegen Argentinien gibt es neue Sorgen. Drei Tage vor dem Spiel im MetLife Stadium fehlten mit Lamine Yamal und Pedro Porro ausgerechnet zwei Akteure, die im Halbfinale gegen Frankreich eine wichtige Rolle spielten.
Beim 2:0 gegen die Franzosen hatte sich Yamal eine Blessur am linken Oberschenkel zugezogen. Laut Marca absolvierte der 19-Jährige deshalb nur ein individuelles Programm. Auch Porro trainierte nicht mit der Mannschaft, bei ihm sind muskuläre Probleme der Grund. Der Rechtsverteidiger war im Halbfinale mit seinem Treffer zum 2:0 noch einer der Matchwinner.
Halbfinal-Helden unter Beobachtung
Vor allem bei Yamal geht die Einschränkung auf eine Szene aus dem Frankreich-Spiel zurück. Nach einer Kollision mit Lucas Digne blieb der Offensivspieler liegen, der Schiedsrichter entschied auf Elfmeter. Mikel Oyarzabal nutzte die Chance und brachte Spanien mit dem 1:0 auf Kurs Richtung Finale.
Trainer Luis de la Fuente versuchte die Lage nach dem Training zu beruhigen. Nach seinen Angaben handelt es sich nicht um ein größeres Problem, sondern um eine reine Vorsichtsmaßnahme. Damit wächst die Hoffnung, dass beide Leistungsträger am Sonntagabend rechtzeitig fit werden.
Darum geht es für Spanien
- WM-Finale am Sonntag um 21 Uhr in East Rutherford
- Gegner ist Titelverteidiger Argentinien
- Spanien peilt den zweiten WM-Titel seiner Geschichte an
Nach dem ersten Finaleinzug seit dem letzten WM-Triumph ist die Ausgangslage für die Spanier also glänzend – wenn Yamal und Porro rechtzeitig zurückkehren. Gerade gegen den Titelverteidiger könnte jede Personalie den Unterschied machen.
Foto: merkur