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Sport20. Juli 2026, 11:01 Uhr · von Redaktion

Spanien im WM-Rausch

Spanien hat sich im WM-Finale gegen Argentinien durchgesetzt und in Madrid eine riesige Partynacht ausgelöst. Das entscheidende Tor fiel erst in der Verlängerung, überschattet wurden die Feiern aber von einem tödlichen Unfall im Westen des Landes.

Spanien im WM-Rausch

Spanien ist Fußball-Weltmeister – und in Madrid kannte die Freude nach dem Finale gegen Argentinien keine Grenzen. Im Zentrum der Hauptstadt verwandelten Zehntausende Fans die Straßen in eine einzige Jubelzone. Vor allem auf der Plaza de Cologne entlud sich nach dem Abpfiff die lange aufgestaute Anspannung: Umarmungen, Gesänge und ausgelassene Feiern bis tief in die Nacht.

Lange gezittert, spät erlöst

Der Weg zum Titel war allerdings alles andere als entspannt. Spaniens Fans mussten im Endspiel lange auf den entscheidenden Moment warten, obwohl ihre Mannschaft laut den Reaktionen vor Ort über weite Strecken das Spiel bestimmte. Vor der Großleinwand wurde bei jeder vergebenen Chance mitgelitten, gehofft und weiter angefeuert – auch noch, als die Partie in die Verlängerung ging.

Die Erlösung kam schließlich in der 106. Minute: Ferrant Torres traf in New York zum entscheidenden Tor. In Madrid schossen daraufhin Bierbecher durch die Luft, auf den Plätzen brach blanke Ekstase aus. Viele Fans sprachen von einem historischen Augenblick, schließlich ist es der erste WM-Titel für viele jüngere Anhänger, den sie bewusst miterleben.

  • Entscheidendes Tor in der Verlängerung
  • Jubel von Zehntausenden in Madrids Innenstadt
  • Rückkehr der Nationalmannschaft am Nachmittag erwartet

Feierlaune – und eine Tragödie

So groß die Euphorie im ganzen Land auch ist, die Nacht brachte nicht nur gute Nachrichten. Im Westen Spaniens kam es laut Stadtverwaltung zu einem schweren Unglück: Ein 13-Jähriger starb, als ein Springbrunnen einstürzte, auf den mehrere Fußballfans geklettert waren. Zudem wurden mehrere Menschen verletzt.

Damit liegen in Spanien nun Jubel und Bestürzung eng beieinander. Sportlich ist der Traum vom Weltmeistertitel wahr geworden, emotional wird dieser Tag aber auch wegen des tragischen Unfalls in Erinnerung bleiben. Klar ist: Wenn die Nationalmannschaft nach Madrid zurückkehrt, dürfte der kollektive Ausnahmezustand in der Hauptstadt weitergehen.