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Sport25. Juli 2026, 11:01 Uhr · von Redaktion

Sinner fehlt, Hüsler lebt weiter

Jannik Sinner und Novak Djokovic sagen ihre Teilnahme am Masters in Montreal Anfang August ab. Beim Zug Open sorgt Marc-Andrea Hüsler derweil mit einem klaren Sieg gegen Dominic Stricker für sein verlängertes Karriere-Kapitel.

Sinner fehlt, Hüsler lebt weiter

Zwei grosse Namen fehlen beim nächsten Masters-1000-Turnier: Jannik Sinner und Novak Djokovic werden Anfang August nicht in Montreal aufschlagen. Die Organisatoren bestätigten den Rückzug der beiden Topstars aus dem Teilnehmerfeld. Besonders bei Sinner kommt die Nachricht kurz nach seinem Wimbledon-Triumph überraschend. Der Weltranglistenerste erklärte, dass er gemeinsam mit seinem Team alle Aspekte abgewogen habe und nun der Gesundheit Vorrang gebe.

Topstars sagen Montreal ab

Damit verliert das Turnier gleich zwei prominente Namen: Sinner (ATP 1) und Djokovic (ATP 7) stehen nicht auf dem Court. Gründe wurden in der Mitteilung nur bei Sinner konkret angesprochen, der den Verzicht als schwierige, aber notwendige Entscheidung bezeichnete. Für Montreal ist das ein sportlicher Dämpfer noch vor Turnierbeginn.

Schweizer Jubel in Zug

Deutlich erfreulicher lief der Freitag aus Schweizer Sicht beim Zug Open. Marc-Andrea Hüsler, der sein Karriereende nach dem Challenger in der Zentralschweiz angekündigt hat, bleibt mindestens einen weiteren Tag im Geschäft. Der Weltranglisten-297. bezwang Dominic Stricker in etwas mehr als einer Stunde klar mit 6:3, 6:2 und zog in die Halbfinals ein.

Auch Dylan Dietrich setzte seinen starken Lauf fort. Der 21-jährige Zürcher, als Nummer 556 der Welt im Turnier, schlug den an Position 8 gesetzten Franzosen Harold Mayot mit 6:3, 6:3. Damit darf das Heimpublikum weiter hoffen.

  • Hüsler trifft im Halbfinal auf Max Rehberg aus Deutschland.
  • Dietrich spielt um den Finaleinzug gegen den Brasilianer Thiago Seyboth Wild.

Während in Montreal zwei Stars passen müssen, liefern die Schweizer in Zug also weiter ab. Vor allem für Hüsler bekommt das Turnier damit zusätzliche Bedeutung: Jeder weitere Sieg verschiebt das angekündigte Karriereende um mindestens einen Tag nach hinten.

Foto: watson_ch