Schweizer Olympia-Pläne unter Druck
Die Schweiz will die Olympischen Winterspiele 2038 ins Land holen. Der Bundesrat steht hinter dem Vorhaben, doch vom IOC kommt eine klare Warnung: Für die Bewerbung ist noch nicht alles bereit.

Die Schweiz treibt ihre Ambitionen für die Olympischen Winterspiele 2038 voran. Rückenwind kommt aus Bern: Der Bundesrat unterstützt die Pläne nach den vorliegenden Informationen ohne Vorbehalte. Das ist politisch ein wichtiges Signal für ein Projekt, das im Land erneut olympische Winterspiele möglich machen soll.
Rückenwind aus Bern
Die Unterstützung der Landesregierung gilt als bedeutender Schritt auf dem Weg zu einer möglichen Kandidatur. Gerade bei einem Vorhaben dieser Größenordnung ist der Rückhalt der Politik zentral. Die Schweiz setzt dabei auch auf die emotionale Strahlkraft des Wintersports, für die zuletzt etwa Marco Odermatt mehrfach gestanden hat.
Ganz frei ist die Bahn aber offenbar noch nicht. Das IOC mahnt zur Vorsicht und macht deutlich, dass die Gesamtplanung noch Lücken hat. Sinngemäß ist das Vorhaben noch nicht vollständig zusammengefügt. Damit wird klar: Trotz politischer Zustimmung ist der Weg zu Winterspielen im eigenen Land noch nicht fertig vorbereitet.
Zwischen Euphorie und offener Baustelle
Für die Schweizer Olympia-Idee lässt sich der aktuelle Stand so zusammenfassen:
- Der Bundesrat unterstützt das Projekt.
- Ziel sind Winterspiele im Jahr 2038.
- Das IOC sieht die Planung noch nicht als abgeschlossen an.
Damit bewegt sich das Vorhaben derzeit zwischen Aufbruchsstimmung und Mahnung. Die politische Basis steht, doch für eine überzeugende Olympia-Bewerbung braucht es offenbar weitere Puzzleteile. Ob aus der Idee am Ende ein tragfähiges Schweizer Winterspiele-Projekt wird, bleibt damit vorerst offen.
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