JETZT LIVE
Sport17. Juli 2026, 17:01 Uhr · von Redaktion

Schlegel greift nach ganz oben

Der Hemberger Schwinger Werner Schlegel ist vom Hoffnungsträger zum großen Favoriten geworden. Im Interview betont er, dass er sich an seinen besten Tagen für den Stärksten hält – und einen Königstitel nicht allein über seine Karriere stellen will.

Schlegel greift nach ganz oben

Aus dem Talent von gestern ist ein Mann für die ganz großen Erwartungen geworden: Werner Schlegel zählt inzwischen zu den wichtigsten Namen im Schweizer Schwingen. Der Athlet aus Hemberg spricht in einem Interview darüber, wie sich seine Rolle verändert hat – weg vom Hoffnungsträger, hin zu einem der großen Favoriten.

Vom Versprechen zum Favoriten

Schlegel macht im Gespräch deutlich, mit welchem Selbstverständnis er inzwischen antritt. Seine klare Ansage: An seinen besten Tagen sieht er sich als den Stärksten. Diese Aussage zeigt, wie sehr sein Vertrauen in die eigene Form gewachsen ist. Gleichzeitig steht dahinter auch die Entwicklung eines Sportlers, der sich über die vergangenen Jahre sichtbar nach vorne gearbeitet hat.

Im Interview geht es außerdem um die Frage, was ihn körperlich und mental stärker gemacht hat. Konkrete Details dazu werden in der Ankündigung nicht genannt, klar ist aber: Schlegel beschreibt seinen Weg nicht als Zufall, sondern als Ergebnis einer Entwicklung, die ihn in die Favoritenrolle geführt hat.

Königstitel nicht als einziges Maß

Bemerkenswert ist auch sein Blick auf die eigene Laufbahn. Für Schlegel würde ein Königstitel allein nicht darüber entscheiden, wie seine Karriere bewertet wird. Damit setzt er einen Kontrapunkt zum oft alles überstrahlenden Fokus auf den ganz großen Triumph und macht deutlich, dass sportlicher Erfolg für ihn nicht nur an einem einzelnen Titel hängt.

  • Name: Werner Schlegel
  • Sport: Schwingen
  • Herkunft: Hemberg
  • Kernaussage: An starken Tagen sieht er sich an der Spitze

So präsentiert sich Schlegel vor den kommenden Aufgaben als selbstbewusster Spitzenathlet – mit hohen Ansprüchen, aber ohne die Karriere ausschließlich an einer Krone festzumachen. Genau diese Mischung aus Überzeugung und Bodenhaftung macht ihn derzeit besonders spannend.

Foto: aargauerzeitung