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Sport4. Juli 2026 · von Redaktion

Messi wankt, Klopp macht Hoffnung

Argentinien zittert sich gegen Kap Verde weiter, Kolumbien komplettiert das Achtelfinale. Und Jürgen Klopp signalisiert Bereitschaft für den Bundestrainer-Job.

Messi wankt, Klopp macht Hoffnung

Argentinien hat bei der WM in einer dramatischen Nacht gerade so das Achtelfinale erreicht. Der Titelverteidiger rang Kap Verde in Miami erst nach Verlängerung mit 3:2 nieder und musste dabei mehrmals um das Aus bangen. Lionel Messi brachte sein Team vor 64.478 Zuschauern zunächst in Führung und erzielte damit bereits sein siebtes Turniertor sowie seinen insgesamt 20. WM-Treffer.

Doch der Außenseiter ließ sich nicht abschütteln. Nach der Pause glich Deroy Duarte aus, später traf Lisandro Martínez in der Verlängerung zum 2:1 für Argentinien. Kap Verde antwortete jedoch erneut: Sidny Lopes Cabral, früher auch in Deutschland aktiv, sorgte mit einem Traumtor für das 2:2. Erst in der 111. Minute fiel die Entscheidung, als ein Eckball von Messi am Ende als Eigentor von Diney Borges gewertet wurde.

Achtelfinale komplett, Salah wartet auf Messi

Damit kommt es nun zum mit Spannung erwarteten Duell zwischen Mohamed Salah und Lionel Messi. Ägypten hatte zuvor historisch das Achtelfinale erreicht und Australien mit 4:2 im Elfmeterschießen ausgeschaltet. Nach der Rückkehr ins Teamhotel in Dallas wurde Salah von Hunderten Fans gefeiert und ließ sich bei einer ausgelassenen Straßenparty mitreißen. Später konnte er am Fernseher verfolgen, wie sich sein nächster Gegner mit Mühe weiterkämpfte.

Das letzte noch offene Achtelfinal-Ticket sicherte sich Kolumbien. Die Südamerikaner gewannen in Kansas City mit 1:0 gegen Ghana und dürfen weiter vom ersten WM-Viertelfinale seit 2014 träumen. Jhon Arias erzielte vor 69.045 Zuschauern bereits in der 14. Minute das einzige Tor der Partie. In der Runde der letzten 16 wartet nun am Dienstag in Vancouver die Schweiz.

Auch abseits des Rasens gab es eine bemerkenswerte Nachricht: Jürgen Klopp bestätigte Gespräche mit dem DFB über den Bundestrainer-Posten. Bei MagentaTV sagte der 59-Jährige, er fühle sich wieder bereit. Eine schnelle Einigung erwartet Klopp allerdings nicht, weil zunächst Vertragsfragen mit seinem aktuellen Arbeitgeber Red Bull geklärt werden müssten und auch mit dem DFB noch grundlegende Verhandlungen anstehen.