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Sport22. Juli 2026, 11:01 Uhr · von Redaktion

Littler zaubert den 9-Darter

Luke Littler hat beim World Matchplay in Blackpool für einen Traumstart gesorgt: Im Achtelfinale gegen Nathan Aspinall gelang dem Engländer direkt im ersten Leg ein 9-Darter. Am Ende gewann der Titelverteidiger mit 11:8.

Littler zaubert den 9-Darter

Luke Littler hat beim World Matchplay in Blackpool schon mit seinem allerersten Leg für einen der seltensten Momente im Darts gesorgt. Der Engländer spielte im Achtelfinale gegen Nathan Aspinall direkt einen 9-Darter und legte damit den Grundstein für seinen 11:8-Erfolg.

Der perfekte Durchgang kam spektakulär zustande: Littler eröffnete die Partie mit zwei 180ern und räumte die verbliebenen 141 Punkte über Triple-20, Triple-17 und Doppel-15 ab. Es war der elfte 9-Darter in der Geschichte des World Matchplay, für Littler selbst bereits der fünfte bei einem TV-Turnier. Die Reaktion in der Halle ließ nicht lange auf sich warten: Das Publikum in Blackpool tobte, und selbst Aspinall applaudierte mit anerkennendem Lächeln.

Beinahe gleich noch ein zweites Kunststück

Fast wäre es für den Titelverteidiger sogar noch spektakulärer geworden. Im vierten Leg stand Littler erneut kurz vor einem perfekten Durchgang, setzte den neunten Dart nach acht makellosen Würfen jedoch knapp neben die Doppel-15. Trotzdem blieb sein Auftritt auf höchstem Niveau.

  • Endstand: 11:8 für Littler
  • Average von Littler: 113,68 Punkte
  • Average von Aspinall: 101,24 Punkte
  • Aspinalls Highlight: 170er-Finish zum 8:10

Aspinall setzt selbst noch ein Ausrufezeichen

Auch Aspinall lieferte ein großes Finish: Im 18. Leg checkte „The Asp“ 170 Punkte und verkürzte damit auf 8:10. Viel mehr war für ihn aber nicht mehr drin, denn das folgende Leg ging wieder an Littler. Damit machte „The Nuke“ seinen Einzug in die nächste Runde perfekt.

Schon in der vorherigen Runde hatte Littler mit einem 10:6 gegen Niko Springer überzeugt. Aus deutscher Sicht ist das Turnier damit beendet: Springer war in Runde eins an Littler gescheitert, Martin Schindler unterlag Gerwyn Price mit 9:11.

Foto: sport1