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Sport9. Juli 2026, 17:01 Uhr · von Redaktion

IOC kippt Russland-Sperre

Das Internationale Olympische Komitee hat Sanktionen gegen das Russische Olympische Komitee aufgehoben. Gleichzeitig verschwindet die Nordische Kombination aus dem olympischen Programm.

IOC kippt Russland-Sperre

Beim IOC gibt es gleich mehrere weitreichende Weichenstellungen: Das Internationale Olympische Komitee hat die Sanktionen gegen das Russische Olympische Komitee aufgehoben. Damit kehrt ein besonders heikles Thema zurück auf die olympische Bühne.

Die Olympischen Spiele gelten für viele Athletinnen und Athleten als größter Moment ihrer Laufbahn. Umso größer ist die Wirkung, wenn der selbst ernannte „Wächter“ der Spiele tief in das Regelwerk und das Programm eingreift. Genau das ist nun passiert.

Russland wieder dabei

Zu den wichtigsten Änderungen zählt die Rücknahme der Maßnahmen gegen das russische NOK. Das IOC setzt damit ein klares Signal, das international genau beobachtet werden dürfte. Weitere Details zu den Folgen oder zum zeitlichen Ablauf nennt das vorliegende Material allerdings nicht.

Eine Disziplin fliegt raus

Parallel dazu steht auch das Sportprogramm im Fokus: Die Nordische Kombination wird aus dem olympischen Angebot gestrichen. Für die betroffene Wintersportart ist das eine einschneidende Entscheidung, weil sie damit ihren Platz bei den Spielen verliert.

  • IOC hebt Sanktionen gegen das russische NOK auf
  • Nordische Kombination ist nicht mehr Teil des olympischen Programms
  • Beide Entscheidungen gelten als folgenschwer für die Zukunft der Spiele

Fest steht: Das IOC greift spürbar in die Struktur der Spiele ein. Einerseits mit einem politischen Signal rund um Russland, andererseits mit einer sportlichen Zäsur durch das Aus für die Nordische Kombination. Die Debatte über Richtung und Selbstverständnis der Olympischen Spiele dürfte damit neu Fahrt aufnehmen.