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Sport17. Oktober 2026, 17:01 Uhr · von Redaktion

Hyrox packt jetzt auch Genf

Hyrox wächst rasant: Vom ersten Event 2018 mit 650 Teilnehmenden in Deutschland bis zu mehr als 20'000 Starterinnen und Startern zuletzt in Rom. Am Wochenende machte der Fitness-Wettkampf auch in Genf Station.

Hyrox packt jetzt auch Genf

Die Fitness-Wettkampfform Hyrox erlebt einen regelrechten Boom. Das Prinzip ist immer gleich: acht Kilometer Laufen und dazwischen acht Kraft- und Ausdauerübungen. Was 2018 in Deutschland mit 650 Teilnehmenden begann, hat inzwischen eine neue Dimension erreicht: Beim jüngsten Event in Rom gingen laut SRF mehr als 20'000 Menschen an den Start. Am vergangenen Wochenende machte die Serie zudem Halt in Genf im Palexpo.

Fixes Format, wachsendes Publikum

Der Aufbau eines Hyrox-Wettkampfs ist klar definiert. Vor jeder Disziplin steht ein Lauf über einen Kilometer, am Ende kommen so insgesamt acht Laufkilometer zusammen. Danach warten jeweils standardisierte Übungen, die Kraft, Ausdauer und Tempohärte verlangen.

  • 1000 Meter SkiErg
  • 50 Meter Sled Push
  • 50 Meter Sled Pull
  • 80 Meter Burpee Broad Jumps
  • 1000 Meter Rudern
  • 200 Meter Farmer’s Carry
  • 100 Meter Sandbag-Ausfallschritte
  • 100 Wall Balls

Vom Crossfit zur Wettkampfbühne

Zu den Athletinnen und Athleten, die den Trend miterleben, gehören Giada Bonardi und Enrico Smeraldi. Bonardi ist seit sechs Jahren im Sport aktiv und wurde neugierig, als Hyrox vor rund drei Jahren in der Schweiz und in Italien aufkam. Besonders angesprochen habe sie die Verbindung aus bekannten Übungen aus dem Crossfit und dem Laufen. Ihren ersten Wettkampf absolvierte sie im Februar 2024 in Turin. Seitdem war sie bereits bei drei Weltmeisterschaften dabei und bereitet sich auf die vierte vor.

Auch Smeraldi fand über Bonardi zu Hyrox. Die beiden starteten vor einem Jahr in Rom erstmals als Team. Dabei werden die Übungen aufgeteilt, während beide die komplette Laufdistanz absolvieren müssen. Gerade das macht den Reiz offenbar aus: Wer bei Hyrox bestehen will, braucht nicht nur Kraft, sondern muss auch mit schweren Beinen noch sauber laufen können. Genau diese Mischung dürfte mit ein Grund sein, warum die Sportart in den sozialen Medien und in den Hallen derzeit so viel Aufmerksamkeit bekommt.

Quelle: SRF