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Sport17. Oktober 2026, 17:02 Uhr · von Redaktion

Dörrer greift nach der Krone

MMA-Kämpfer Daniel Dörrer steigt an diesem Samstag bei der „Fight Night Viper“ im Congress Centrum Heidenheim in den Ring. Der 41-Jährige geht in seinen 272. Profikampf und kündigt gegen Vadim Feger ein vorzeitiges Ende an.

Dörrer greift nach der Krone

Foto: schwaebische

Daniel Dörrer kehrt für einen besonderen Abend in die Heimat zurück: Der aus Ellenberg stammende Kampfsportler steht an diesem Samstag bei der „Fight Night Viper“ in Heidenheim im Mittelpunkt. Im Congress Centrum trifft der 41-Jährige auf Vadim Feger – und macht schon vor dem ersten Gong klar, dass er mit einem klaren Ziel antritt: Der Kampf soll nicht über die Punkte entschieden werden.

Für Dörrer ist es der 272. Profikampf seiner Laufbahn. Der elffache deutsche Kickbox-Weltmeister hat sich nach eigenen Angaben monatelang in Thailand auf das Duell vorbereitet. Seit rund drei Wochen ist er zurück in Deutschland und wohnt derzeit im Elternhaus in Ellenberg. Dort sammelt er vor dem Heimauftritt noch einmal Kraft – auch im Kreis von Familie und Freunden, die für ihn in diesen Tagen bewusst eingeplant sind.

Monate Vorbereitung in Thailand

Mehr als fünf Monate habe Dörrer im Trainingscamp auf Koh Phangan auf den Fight hingearbeitet. Besonders die vergangenen drei Monate beschreibt er als die bislang intensivste Trainingsphase seiner Karriere. Dazu kommt ein neuer Job auf der thailändischen Insel. Sein Eindruck vor dem Schwergewichtsduell: Er fühle sich hervorragend vorbereitet und in Topform.

  • Kampf: Daniel Dörrer gegen Vadim Feger
  • Ort: Congress Centrum Heidenheim
  • Beginn der Veranstaltung: ab 17 Uhr
  • Geplanter Hauptkampf: voraussichtlich gegen 23 Uhr

300er-Marke weiter im Blick

Ein Karriereende ist für Dörrer nach eigener Aussage derzeit kein Thema. Im Gegenteil: Er spricht davon, sich stärker zu fühlen als je zuvor. Auch körperlich sieht er sich in einer guten Phase, chronische Verletzungen belasten ihn laut Bericht aktuell nicht. Über seiner Karriere steht weiter ein großes Ziel: die Marke von 300 Kämpfen. Ob diese Zahl tatsächlich das Ende bedeutet, lässt er offen – anpeilen will er sie aber.

Bevor es am Abend ernst wird, gab es bereits am Freitag den ersten formellen Showdown beim offiziellen Wiegen. Nun folgt das sportliche Duell im Ring. Für Dörrer geht es dabei nicht nur um den Sieg, sondern um nichts Geringeres als die „Krone“ im Schwergewicht.

Quelle: schwaebische