Haalands Waschbär spaltet Fans
Erling Haaland ist nach dem WM-Aus Norwegens mit einem ausgestopften Waschbären samt leerer Whiskeyflasche in Oslo gelandet. Das ungewöhnliche Souvenir sorgt online für Spott, Begeisterung und deutliche Kritik.

Erling Haaland hat nach dem Ausscheiden Norwegens gegen England nicht etwa mit einem Pokal, sondern mit einem ziemlich schrägen Mitbringsel für Wirbel gesorgt. Bei seiner Rückkehr nach Oslo trug der Stürmer einen ausgestopften Waschbären bei sich – mit einer leeren Whiskeyflasche zwischen den Pfoten. In den sozialen Netzwerken wurde das Bild sofort zum nächsten Kapitel in Haalands ohnehin schon rasant wachsender Meme-Karriere.
Der Norweger hatte sich während des Turniers in den USA längst zur Internet-Figur entwickelt. Videos und Bilder von ihm gingen reihenweise viral, dazu kamen laut Quelle Abermillionen neuer Instagram-Follower. Die Rückkehr mit Cowboyhut und Tier-Trophäe passte für viele Fans perfekt ins Bild des lockeren Superstars, der mit seiner unkonventionellen Art viele Sympathien gesammelt hat.
Souvenir mit vielen Fragen
Ganz ohne Diskussion blieb der Auftritt aber nicht. Eine der kuriosesten Fragen beantwortete sogar die US-Flugsicherheitsbehörde TSA: Ja, ein ausgestopfter Waschbär mit leerer Flasche darf grundsätzlich ins Flugzeug mit. Reisende sollten sich laut Behörde trotzdem zusätzlich bei ihrer Airline informieren.
Wie Haaland an das Stück kam, kommentierte er auf X selbst mit einem Witz: Der Waschbär sei ihm einfach nach Hause gefolgt. Online wurde danach eifrig über die Vorgeschichte spekuliert. Klar ist laut Quelle nur: Haaland war nach dem Spiel gegen die Elfenbeinküste in einem Western-Store in Dallas – und dort blieb es nicht bei einem einzigen Kauf.
Lob, Lacher und Kritik
- Der „Wild Bill's Handcrafted Whisky Holder“ soll 750 US-Dollar kosten.
- Haaland kaufte demnach gleich drei tierische Souvenirs.
- Neben dem Waschbären nahm er auch zwei Eichhörnchen-Versionen mit.
Während einige Fans ihn dafür schon als Ehren-Texaner feierten, gab es unter seinem Instagram-Post auch deutliche Gegenreaktionen. Mehrere User kritisierten den Umgang mit dem toten Tier und warnten davor, ausgestopfte Tiere dadurch als Trend erscheinen zu lassen. Fest steht: Der Waschbär hat es geschafft, nach dem WM-Aus fast so viel Aufmerksamkeit zu bekommen wie Haaland selbst. Und für alle, die jetzt ebenfalls auf den Geschmack gekommen sind, gibt es eine schlechte Nachricht: Das Modell ist inzwischen ausverkauft.
Foto: Wikimedia Commons / Bryan Berlin, CC BY-SA 4.0