Final-Kracher: Spanien gegen Argentinien
Im WM-Final in New York trifft Spanien als Europameister auf Weltmeister Argentinien. Im Fokus stehen Lionel Messi und Lamine Yamal, doch beide Teams bauen vor allem auf ihre starke mannschaftliche Geschlossenheit.

Das Endspiel der WM ist angerichtet: Spanien trifft am Sonntagabend in New York auf Argentinien. Damit steht im Final nicht nur die Nummer 1 der Weltrangliste der Nummer 2 gegenüber, sondern auch der amtierende Weltmeister dem aktuellen Europameister. Klar ist: Viele Blicke richten sich auf Lionel Messi und Jungstar Lamine Yamal – entschieden werden soll das Duell aber nicht allein von zwei großen Namen.
Rodri warnt vor dem Messi-Fokus
Spaniens Mittelfeldchef Rodri machte vor dem Endspiel deutlich, dass Argentinien nicht auf einen Spieler reduziert werden dürfe. Messi sei für ihn zwar der größte Spieler überhaupt, doch die Südamerikaner seien als Team weit mehr als nur ihr Kapitän. Entsprechend selbstbewusst geht Spanien in das Finale: Der starke Halbfinal-Auftritt gegen Frankreich hat dem Europameister zusätzlichen Schub gegeben.
Rodri betonte, Spanien habe genau dieses Ziel verfolgt und glaube fest an den Titel. Der bisher größte Prüfstein komme aber erst noch. Entscheidend sei nun, mit mehr Entschlossenheit als Angst ins Spiel zu gehen.
Argentinien lebt von Nervenstärke und Fans
Auch Argentinien reist mit reichlich Selbstvertrauen an – allerdings auf andere Weise. In der K.-o.-Phase stand das Team mehrfach dicht vor dem Aus, kämpfte sich aber immer wieder durch. Ob in den Verlängerungen gegen Kap Verde und die Schweiz oder in den Schlussphasen gegen Ägypten und England: Die Mannschaft von Lionel Scaloni fand jedes Mal einen Weg.
- Spanien ist amtierender Europameister
- Argentinien ist amtierender Weltmeister und Copa-America-Sieger
- Spanien hatte vor dem Final einen Tag mehr Pause
Trainer Scaloni sieht vor allem die Fans aus der Heimat als treibende Kraft. Die Begeisterung im Land berühre die Mannschaft spürbar, sagte er. Gleichzeitig dämpfte er die Erwartungen etwas: Wegen der späten Anreise und des engen Programms blieb nur wenig Zeit für Training. Trotzdem ist alles bereit für ein Finale, das sportlich wie emotional kaum größer sein könnte.