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Musik & Film21. September 2026, 19:01 Uhr · von Redaktion

Deal frei für Mega-Medienfusion

Paramount Skydance hat laut Bloomberg den Streit mit zwölf US-Bundesstaaten über die geplante Fusion mit Warner Bros Discovery beigelegt. Für den Zusammenschluss im Umfang von 110 Milliarden Dollar fällt damit wohl ein zentrales Hindernis weg.

Deal frei für Mega-Medienfusion

Foto: Coolcaesar / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Im Ringen um die geplante Medien-Ehe zwischen Paramount Skydance und Warner Bros Discovery zeichnet sich laut einem Bericht die entscheidende Wende ab. Wie Bloomberg unter Berufung auf eine mit der Sache vertraute Person meldet, soll sich der Konzern mit jenen US-Bundesstaaten geeinigt haben, die im Sommer gegen die Fusion vor Gericht gezogen waren.

Für den geplanten Deal mit einem Volumen von 110 Milliarden Dollar würde damit eines der größten Probleme vom Tisch verschwinden. Die Klage einer von Kalifornien angeführten Gruppe aus zwölf Bundesstaaten sollte den Zusammenschluss stoppen. Aus ihrer Sicht drohten Nachteile für den Wettbewerb – vor allem beim Verleih von Kinofilmen und bei der Vergabe von Lizenzen für Kabelfernsehkanäle.

Einigung soll noch bekanntgegeben werden

Dem Bericht zufolge wurde die Vereinbarung bereits am Wochenende erzielt. Öffentlich gemacht werden sollte sie demnach noch im Laufe des Tages. Offizielle Details lagen zunächst nicht vor, doch ein Punkt der Einigung wurde bereits genannt: Für CBS und CNN sollen unabhängige Redaktionsausschüsse eingerichtet werden.

  • geplante Fusion: 110 Milliarden Dollar
  • Klägerseite: zwölf US-Bundesstaaten
  • Streitpunkte: Kinofilmverleih und Kabelsender-Lizenzen

Börse reagiert sofort

An den Märkten kam der Bericht umgehend gut an. Die Aktien von Warner Bros Discovery legten nach der Meldung um fast zehn Prozent zu. Auch Paramount gewann deutlich und notierte rund sieben Prozent im Plus. Das zeigt, wie groß die Erwartungen sind, dass der Zusammenschluss nun einen wichtigen Schritt näher rückt.

Sollte die Einigung wie berichtet offiziell bestätigt werden, wäre ein wesentliches Hindernis für einen der größten Zusammenschlüsse der Mediengeschichte beseitigt. Ganz abgeschlossen ist das Kapitel damit zwar noch nicht, doch die Richtung ist klar: Die Mega-Fusion hat neuen Rückenwind.

Quelle: ORF