Darum läuft Eberhofer so gut
Ferdinand Hofer sieht einen Grund für den anhaltenden Erfolg der „Eberhofer“-Reihe: Das Publikum begleitet Figuren, die ihm längst vertraut sind. Mit „Steckerlfischfiasko“ startet nun der zehnte Film im Kino.

Die „Eberhofer“-Filme erreichen den nächsten Meilenstein: Mit „Steckerlfischfiasko“ kommt am 13. August bereits der zehnte Teil ins Kino. Für Schauspieler Ferdinand Hofer ist das ebenfalls ein Jubiläum, denn er steht seit dem ersten Film als Hilfspolizist Max Simmerl vor der Kamera. Bei der Weltpremiere im Münchner Mathäser-Kino sprach der 33-Jährige darüber, warum die Reihe aus seiner Sicht so beständig beim Publikum ankommt.
Vertraute Figuren, vertraute Welt
Hofer spielt nicht nur in den „Eberhofer“-Verfilmungen einen Polizisten, sondern auch im Münchner „Tatort“. Dort ist er als Kalli Hammermann inzwischen in eine neue Hauptrolle aufgerückt. Seine Figur Max Simmerl aus der Kino-Reihe sieht er allerdings ganz anders angelegt: Während Kalli für ihn eher souverän wirkt, scheitert Simmerl immer wieder an seinem eigenen Ordnungssinn. Gerade solche Eigenheiten dürften mit ein Grund sein, warum die Filme so beliebt bleiben.
Aus dem Gespräch wird deutlich: Die Reihe lebt von Figuren, die das Publikum über Jahre begleitet hat. Hofer ist seit dem ersten Teil dabei, und jede neue Verfilmung knüpft an diese vertraute Welt an. Dass nun schon Film Nummer zehn startet, zeigt, wie stabil dieses Erfolgsmodell funktioniert.
Auch im „Tatort“ beginnt etwas Neues
Neben dem Kino beschäftigt Hofer aktuell auch der Wechsel beim Münchner „Tatort“. Dort folgt er gemeinsam mit einem neuen Partner auf Miroslav Nemec und Udo Wachtveitl, die nach 35 Jahren und 100 Folgen aufgehört haben. Den Übergang beschreibt Hofer nicht als plötzliche Entscheidung, sondern als Entwicklung: Die Figur Kalli Hammermann sei Schritt für Schritt weitergedacht worden.
- Zehnter „Eberhofer“-Film: „Steckerlfischfiasko“
- Kino-Start: 13. August
- Ferdinand Hofer: seit Teil eins als Max Simmerl dabei
Beim „Tatort“ erwartet Hofer jetzt ein anderes Erzählen als früher: kein eingespieltes Duo mehr, sondern zwei Ermittler, die sich erst zusammenraufen müssen. Genau darin sieht er den Reiz der neuen Folgen. Und während im Fernsehen ein frisches Kapitel beginnt, bleibt Hofer im Kino vorerst Teil einer Reihe, die ihr Publikum offenbar auch nach zehn Filmen noch nicht loslässt.
Foto: Wikimedia Commons / Jafe006, CC BY-SA 4.0