Christina Applegate im Diagnose-Schock
Christina Applegate hat laut eigener Aussage erfahren, dass ihre Diagnose Multiple Sklerose falsch war. Nach Jahren mit Beschwerden und einem viermonatigen Krankenhausaufenthalt will sie nun gemeinsam mit Ärzten die Ursache klären.

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Christina Applegate steht vor einem drastischen Wendepunkt: Die Schauspielerin hat nach eigenen Angaben erfahren, dass ihre bisherige Diagnose Multiple Sklerose nicht stimmt. Im Podcast von Jamie-Lynn Sigler schilderte sie, wie ein Arzt ihr nach einem langen Klinikaufenthalt mitteilte, dass sie keine MS habe. Für Erleichterung sorgte das bei ihr aber offenbar nicht – im Gegenteil.
Denn ihre Beschwerden sind weiterhin da. Applegate machte deutlich, dass sich ihr Zustand nicht einfach gebessert habe, nur weil eine Diagnose korrigiert wurde. Sie sagte, es gehe ihr eher schlechter, und sie stehe nun wieder ganz am Anfang. Nach fünf Jahren mit der Annahme, an MS zu leiden, will sie jetzt eine Untersuchung starten, um herauszufinden, was seit 2021 medizinisch schiefgelaufen ist.
Neue Suche nach der Ursache
Die Darstellerin berichtete, dass sie kürzlich nach einem viermonatigen Krankenhausaufenthalt nach Hause zurückgekehrt sei. Parallel dazu laufe ihr Alltag mit Physiotherapie weiter. Noch in der kommenden Zeit solle die Aufarbeitung des Falls beginnen – gemeinsam mit ihren Ärzten.
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Im Podcast war auch die Neurologin Marwa Kaisey zu hören. Sie erklärte, dass Fehldiagnosen bei MS leider vorkommen könnten, weil es keinen einfachen Ja-Nein-Test gebe. Laut ihrer Aussage habe fast jeder Fünfte, dem MS mitgeteilt wurde, die Krankheit in Wirklichkeit nicht – viele davon hätten trotzdem entsprechende Medikamente bekommen.
Auch emotional ein schwerer Schlag
Für Applegate ist die Nachricht nicht nur medizinisch, sondern auch psychisch belastend. Sie beschrieb, dass sie sich trotz unveränderter Symptome nun selbst infrage stelle. Außerdem sprach sie von Scham und dem Gefühl, andere enttäuscht zu haben. Gerade weil sie in den vergangenen Jahren öffentlich mit dem Thema verbunden war, sei die neue Situation für sie besonders schwer einzuordnen. Klar ist: Die Antworten, auf die sie jetzt hofft, stehen noch aus.
Quelle: lomazoma