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Promis21. Oktober 2026, 13:01 Uhr · von Redaktion

Bryan Adams schießt gegen Merz

Bryan Adams ist derzeit in Deutschland unterwegs und teilt nun gegen Kanzler Friedrich Merz aus. Im „Stern“ sagt der kanadische Rockstar, Merz wirke auf viele Menschen alles andere als beliebt.

Bryan Adams schießt gegen Merz

Foto: t-online

Bryan Adams mischt sich mit einer klaren Ansage in die politische Debatte ein. Der kanadische Musiker, aktuell in Deutschland unterwegs, hat sich im Gespräch mit dem Magazin „Stern“ überraschend deutlich über Friedrich Merz geäußert – und dem Bundeskanzler dabei kein gutes Zeugnis ausgestellt.

Nach Adams’ Eindruck kommt Merz bei vielen Menschen in Deutschland nicht gut an. Grundlage dafür seien laut dem 66-Jährigen Gespräche, die er hierzulande geführt habe. Sein Fazit: Man müsse kein Fachmann sein, um zu merken, dass der Kanzler nicht besonders beliebt sei. Der Rockstar legte noch nach und machte deutlich, dass Politiker auch erkennen sollten, wann der richtige Moment zum Rückzug gekommen ist.

Blick auf Politik in Europa

Adams bezog seine Beobachtungen nicht nur auf Deutschland. Nach eigener Aussage nimmt er in mehreren Ländern eine wachsende Distanz zwischen Bevölkerung und Politik wahr. Besonders nannte er dabei Frankreich und außerdem Großbritannien. Der Musiker beschreibt damit ein Gefühl, das seiner Ansicht nach über einzelne Regierungen hinausgeht.

  • Adams ist 66 Jahre alt.
  • Seine Aussagen fielen in einem Interview mit dem „Stern“.
  • Er sprach über Deutschland, Frankreich und Großbritannien.

Lob für eine Annäherung an die EU

Während Adams gegenüber Merz deutliche Kritik formulierte, fand er für ein anderes politisches Thema positive Worte: die mögliche engere Anbindung seiner Heimat Kanada an die Europäische Union. Die Debatte über eine besondere Form der EU-Mitgliedschaft für Kanada begrüßte er ausdrücklich. Aus seiner Sicht könnten beide Seiten davon profitieren und voneinander lernen.

Bekannt ist Adams vor allem durch Welthits wie „Summer of '69“ und „(Everything I Do) I Do It For You“. Nun sorgt der Rockstar nicht mit neuer Musik, sondern mit einer politischen Einschätzung für Aufmerksamkeit – und die fällt in Richtung Kanzleramt ziemlich eindeutig aus.

Quelle: t-online