Bonn Open locken starke Namen
Bei den Bonn Open in Ramersdorf kehrt Titelverteidiger Jurij Rodionov zurück. Das Challenger-Turnier vom 26. Juli bis 2. August bietet mehrere frühere Top-60-Spieler und acht deutsche Nachwuchshoffnungen.

Die Bonn Open gehen in diesem Sommer mit einem auffallend stark besetzten Feld an den Start. Beim Challenger-Turnier auf der Anlage des TC Blau-Gelb Beuel in Ramersdorf schlägt vom 26. Juli bis 2. August auch Titelverteidiger Jurij Rodionov wieder auf. Der Österreicher hatte im Vorjahr überraschend den Pokal geholt und reist nun mit der Chance auf seinen neunten Challenger-Triumph nach Bonn.
Mehrere Ex-Topspieler im Feld
Als bestplatzierter Teilnehmer ist aktuell der Brite Jan Choinski gemeldet, der in Koblenz geboren wurde und bereits acht Challenger-Titel gewonnen hat. Hinter ihm folgen Stefano Travaglia und Rodionov. Insgesamt stehen sieben Profis aus den Top 200 der Weltrangliste im Tableau. Mit dabei sind zudem Spieler, die in den vergangenen Jahren bereits deutlich weiter oben standen: Travaglia erreichte 2021 Rang 60, Pavel Kotov kletterte nach seinem starken Paris-Lauf 2024 bis auf Platz 50, und Roberto Carballes Baena war im April 2023 sogar die Nummer 49 der Welt.
Carballes Baena bringt dabei auch prominente Grand-Slam-Erfolge mit nach Bonn: Der Spanier gewann auf großer Bühne bereits gegen Denis Shapovalov und Holger Rune. Für das Turnier in Bonn ist das ein klares Signal, dass die Zuschauer Tennis auf hohem Niveau erwarten dürfen.
Auch deutsche Talente bekommen ihre Bühne
Neben den bekannten Namen aus dem internationalen Challenger-Zirkus soll das Turnier auch wieder ein Schaufenster für den deutschen Nachwuchs sein. Acht junge Spieler aus Deutschland stehen in Ramersdorf im Feld, darunter einige der derzeit spannendsten Talente.
- Max Schönhaus als amtierender Junioren-Weltmeister
- Niels McDonald, Sieger der Junioren-French-Open 2025
- Jamie Mackenzie, Junioren-Doppelsieger in Roland Garros 2026
- Henri Squire, Challenger-Champion von Hamburg 2024
Insgesamt kämpfen 50 Einzelspieler um den Titel. Die Qualifikation beginnt am Sonntag, 26. Juli, mit 24 Spielern, von denen sich sechs für das 32er-Hauptfeld qualifizieren. Dazu kommt ein Doppel-Wettbewerb mit 16 Profis. Gespielt wird werktags ab 11 Uhr, am Samstag stehen ab 13 Uhr die Halbfinals sowie das Doppelfinale an, ehe am Sonntag um 13 Uhr das Endspiel steigt.
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