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Sport17. Juli 2026, 17:02 Uhr · von Redaktion

Beach-Tour stoppt in Basel

Auf dem Barfüsserplatz startet am Freitag die Beach Tour 2026. Bis Sonntag gibt es Spitzen-Beachvolleyball mit starken Schweizer Duos, internationalen Teams und viel Basler Präsenz.

Beach-Tour stoppt in Basel

Der Barfüsserplatz wird am Wochenende wieder zur Sandarena: Am Freitag um 13 Uhr beginnt in Basel die Beach Tour 2026. Das Turnier ist der Auftakt einer Serie durch fünf Schweizer Städte und macht nach Basel auch in Kloten, Fribourg, Bern und Luzern Station. Für das Publikum gibt es bis Sonntag Beachvolleyball auf hohem Niveau – mitten in der City.

Hinter dem sommerlichen Event steckt allerdings viel Aufwand. Laut Mitorganisator Mike Schälchli, der das Turnier seit sieben Jahren begleitet, wird der Anlass fast vollständig über Sponsoren getragen. Rund 98 Prozent des Budgets kommen aus kommerziellen Partnerschaften. Gerade langfristige Zusagen seien zuletzt schwieriger geworden, was die Planung unsicher macht. Nach Emmi im Vorjahr ist nun OBI als Titelsponsor an Bord.

Starkes Feld bei Frauen und Männern

Sportlich ist das Teilnehmerfeld in Basel prominent besetzt. Bei den Männern führen die Nationalspieler Leo Dillier und Luc Flückiger das Tableau an. Dillier zählt seit Jahren zur Schweizer Spitze, gemeinsam mit Flückiger gewann er bereits im vergangenen Jahr. Auch aus dem Ausland reist Qualität an: Aus Österreich kommen Laurenz Leitner und Moritz Kindl, dazu sorgt ein dänisches Duo mit Villads Flügge Napier und Jacob Hejlsvig Petersen für zusätzliche internationale Klasse.

Auch bei den Frauen ist das Niveau hoch. Mit Shana Zobrist und Anna Lutz sowie Zoé Flückiger und Nadine Demierre stehen zwei eingespielte Teams im Feld, die auf der Schweizer Tour regelmässig vorne mitmischen. Bevor das Hauptturnier richtig Fahrt aufnimmt, kämpfen am Freitag in der Qualifikation weitere Duos um die letzten freien Plätze.

Wichtige Bühne für den Nachwuchs

Die Beach Tour ist aber mehr als nur ein Spitzensport-Event. Sie dient auch als Plattform für junge Spielerinnen und Spieler, die sich im Schweizer Beachvolleyball nach vorne arbeiten wollen. Schälchli verweist darauf, dass es zwar viele attraktive Alternativen für den Nachwuchs gibt – dennoch bleibt die Tour ein wichtiger Schritt auf dem Weg in höhere Kategorien.

  • Start in Basel: Freitag, 13 Uhr
  • Dauer: bis Sonntag
  • Tour-Stationen 2026: Basel, Kloten, Fribourg, Bern, Luzern