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Sport7. Juli 2026, 17:01 Uhr · von Redaktion

Bangen um Yakin-Trio

Vor dem WM-Achtelfinal gegen Kolumbien musste die Schweiz im Abschlusstraining drei Rückschläge hinnehmen: Johan Manzambi, Ruben Vargas und Djibril Sow brachen die Einheit ab. Trainer Murat Yakin sprach von grossem Ärger.

Bangen um Yakin-Trio

Weniger als 24 Stunden vor dem WM-Achtelfinal gegen Kolumbien wächst bei der Schweiz die Sorge um gleich mehrere Stammkräfte. Beim Abschlusstraining mussten Johan Manzambi, Ruben Vargas und Djibril Sow die Einheit vorzeitig beenden. Welche Probleme genau dahinterstecken, liess der Schweizerische Fussballverband offen und verwies auf weitere Abklärungen.

Entsprechend ernst fiel auch der Auftritt von Nationaltrainer Murat Yakin vor den Medien aus. Er machte kein Geheimnis daraus, wie schwer mögliche Ausfälle wiegen würden. Gleichzeitig stellte er klar, dass angeschlagene Spieler keine Lösung seien. Sollte es bei Manzambi oder Vargas tatsächlich nicht reichen, will Yakin am grundsätzlichen Spielstil offenbar trotzdem festhalten.

Keine Abkehr vom erfolgreichen System

Nach den drei Siegen bislang sieht der Trainer keinen Grund, die Ausrichtung komplett umzubauen. Auch ohne personelle Änderungen wäre ein Ausfall vor allem in der Offensive heikel: Manzambi und Vargas waren bisher an einem grossen Teil der Schweizer Treffer beteiligt und kommen zusammen auf fünf der neun Tore.

  • Abschlusstraining von drei Spielern abgebrochen
  • Art der Verletzungen weiterhin nicht bekannt
  • Systemwechsel laut Yakin eher nicht geplant

Weitere Fragezeichen im Kader

Besonders angespannt wirkt die Lage offenbar bei Manzambi. Laut einem Bericht des Blick soll sich der 20-Jährige ohne Einwirkung eines Gegners am Knie verletzt haben und für das Achtelfinal ausfallen. Als Optionen für mögliche Ausfälle nannte Ex-Nationalspieler Benjamin Huggel unter anderem Noah Okafor, Fabian Rieder und Zeki Amdouni.

Hinzu kommt: Auch Luca Jaquez und Michel Aebischer dürften Yakin ziemlich sicher nicht zur Verfügung stehen. Beide hatten in den vergangenen Tagen wegen muskulärer Beschwerden nur individuell trainiert. Ob die Schweiz im Achtelfinal tatsächlich auf mehrere wichtige Kräfte verzichten muss, dürfte sich wohl erst am Spieltag endgültig zeigen.