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Politik23. Juli 2026, 07:00 Uhr · von Redaktion

Zwölfte US-Nachtattacke auf Iran

Das US-Militär hat in der zwölften Nacht in Folge Ziele im Iran angegriffen. Nach neuen Drohungen von US-Präsident Trump warnt Teheran bei Attacken auf zivile Infrastruktur vor massiver Vergeltung.

Zwölfte US-Nachtattacke auf Iran

Die USA haben ihre Luftangriffe auf den Iran in der Nacht erneut fortgesetzt. Nach Angaben des Regionalkommandos CENTCOM richteten sich die Attacken gegen militärische Infrastruktur. Ziel sei es, Irans Möglichkeiten weiter einzuschränken, zivile Seeleute und Handelsschiffe in den Gewässern der Region zu bedrohen.

Damit lief in der Nacht bereits die zwölfte Angriffswelle in Folge. Iranische Staatsmedien meldeten Einschläge in der Nähe von Ahwas, Ramhormus und Andimeschk im Westen des Landes. Bei einem weiteren Raketenangriff auf Schalamtscheh an der irakischen Grenze seien zudem zwei Menschen getötet worden. In der Nacht auf Mittwoch war laut Berichten auch in Teheran wieder Luftalarm zu hören.

Trump verschärft den Ton

US-Präsident Donald Trump hatte seine Drohungen gegen den Iran zuvor noch einmal deutlich ausgeweitet. Auf seiner Plattform Truth Social kündigte er an, die USA würden künftig nach jedem iranischen Angriff auf ein Schiff in der Straße von Hormus auch zivile Infrastruktur im Iran angreifen. Genannt wurden dabei unter anderem Brücken und Kraftwerke, auch in Teheran oder in der Umgebung der Hauptstadt.

  • US-Angriffe in zwölf Nächten nacheinander
  • Ziel laut CENTCOM: militärische Infrastruktur
  • Iran meldet Tote und Einschläge im Westen des Landes
  • Trump droht offen mit Angriffen auf zivile Anlagen

Teheran droht mit Gegenreaktion

Aus Teheran kam umgehend eine scharfe Antwort. Außenminister Abbas Araghtschi erklärte auf X, ein Angriff auf Irans Infrastruktur werde eine massive Vergeltung nach sich ziehen. Die iranische Linie sei klar, machte er deutlich: Auf einen Schlag werde entsprechend reagiert. Damit verschärft sich der Ton zwischen beiden Ländern weiter, während die Angriffe in der Region anhalten.

Foto: Wikimedia Commons / The Trump White House, Public domain