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Promis15. Juli 2026, 09:00 Uhr · von Redaktion

Zoff um 8 Millionen Dollar

Justin Baldoni geht erneut gegen Blake Lively vor Gericht. In New York wehrt sich sein Team gegen ihre Forderung von mehr als 8 Millionen US-Dollar an Anwaltskosten nach dem beendeten Rechtsstreit.

Zoff um 8 Millionen Dollar

Im juristischen Nachspiel des Streits zwischen Justin Baldoni und Blake Lively gibt es den nächsten Konflikt. Baldonis Anwälte haben einen Richter darum gebeten, Livelys Antrag auf Erstattung von mehr als 8 Millionen US-Dollar an Anwaltskosten zurückzuweisen oder zumindest deutlich zu kürzen. Darüber berichtete „People“.

Baldonis Team hält Forderung für zu hoch

Nach Darstellung von Livelys Seite seien die Millionenbeträge nötig gewesen, um sich gegen Baldonis Verleumdungsklage zu verteidigen. Das Anwaltsteam des 42-Jährigen sieht das allerdings ganz anders: Der Antrag sei aus ihrer Sicht überzogen. Sie argumentieren, dass die Honorare zu hoch angesetzt worden seien und der Fall personell überladen gewesen sei.

Konkret monieren Baldonis Anwälte unter anderem:

  • zu hohe abgerechnete Gebühren
  • mehrere Anwälte bei denselben Gerichtsterminen
  • zahlreiche Abrechnungen für interne Besprechungen und Strategie-Termine

Der Streit läuft seit Ende 2024

Der Rechtsstreit hatte im Dezember 2024 begonnen. Lively warf ihrem Co-Star aus „Nur noch ein einziges Mal“ sexuelle Belästigung und Vergeltungsmaßnahmen vor. Baldoni wies die Vorwürfe zurück und reagierte mit Verleumdungsklagen gegen Lively sowie gegen die „New York Times“ wegen deren Berichterstattung. Beide Klagen wurden später abgewiesen.

Im Mai einigten sich die beiden Seiten überraschend und verhinderten damit ein Gerichtsverfahren. Ganz beendet ist das Kapitel aber offenbar noch nicht. Livelys Team verweist darauf, dass die Entscheidung zur Kostenübernahme ein Signal an jene sende, die Klagen zur Einschüchterung einsetzen wollen. Baldoni selbst hatte sich erst Anfang des Monats in einem Social-Media-Video zusammen mit seiner Frau Emily zum aufsehenerregenden Streit geäußert und erklärt, man habe den öffentlichen Aufruhr nicht weiter anheizen wollen.

Foto: tag24_de