WM-Gold, dann der Absturz
Unihockey-Weltmeisterin Anja Wyss spricht über die Zeit nach dem sensationellen WM-Titel 2025 mit der Schweiz. Nach dem Triumph rutschte sie in ein mentales Tief und schildert auch ihre Erfahrungen mit Unihockey in Schweden.

Foto: solothurnerzeitung
Anja Wyss erlebte 2025 den grössten Erfolg ihrer Karriere: Mit der Schweiz holte sie überraschend WM-Gold im Unihockey. Doch auf den Höhenflug folgte kein langer Feiermodus, sondern ein tiefer Fall. Die Weltmeisterin berichtet, dass sie nach dem Triumph mental stark ins Straucheln geriet.
Nach dem Titel kam das Tief
Der Titelgewinn machte Wyss schlagartig zu einer der prägenden Figuren dieses Erfolgs. Umso härter traf sie offenbar die Zeit danach. Statt nur Freude über den Coup zu empfinden, rutschte sie in ein mentales Tief ab. Im Gespräch geht es darum, wie sie diese schwierige Phase erlebt hat und wie sie sich daraus wieder herausarbeiten konnte.
Im Mittelpunkt steht damit nicht nur die Goldmedaille, sondern auch die Kehrseite eines sportlichen Höhepunkts. Gerade nach einem historischen Erfolg zeigt sich, wie belastend der Druck, die Erwartungen und der abrupte Wechsel nach einem Ausnahmezustand sein können.
Blick nach Schweden
Neben ihrer persönlichen Geschichte spricht Wyss auch über Unihockey in Schweden. Der Blick ins Land, das in dieser Sportart seit Jahren eine wichtige Rolle spielt, liefert zusätzliche Einblicke in das Umfeld, in dem sich Spitzenspielerinnen bewegen.
- 2025 gewann Anja Wyss mit der Schweiz sensationell WM-Gold.
- Nach dem Titel fiel sie in ein mentales Tief.
- Später fand sie laut Bericht aus dieser Phase wieder heraus.
- Ein weiteres Thema ist Unihockey in Schweden.
Die Geschichte von Wyss verbindet damit sportlichen Glanz und persönliche Verletzlichkeit. Sie zeigt, dass selbst ein Weltmeistertitel nicht automatisch nur Glück bedeutet – und dass der Weg zurück manchmal mindestens so viel Kraft braucht wie der Weg ganz nach oben.
Quelle: solothurnerzeitung