EVZ-Nachwuchs liefert ab
Die Bilanz von The Hockey Academy fällt stark aus: 43 von 75 Absolventen spielen laut aktueller Auswertung im Profibereich. Trotzdem stehen beim EVZ selbst nur fünf dieser Spieler im Kader.

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Die Nachwuchsarbeit rund um den EV Zug sorgt für starke Zahlen – wirft aber auch Fragen auf. Laut aktueller Auswertung haben 43 von 75 Absolventen von The Hockey Academy den Sprung in den Profibereich geschafft. Das entspricht gut 57 Prozent und ist damit eine auffällige Erfolgsquote.
Besonders ins Auge fällt die Verteilung: Viele ehemalige Talente spielen inzwischen in den höchsten oder zweithöchsten Ligen, aber nur ein kleiner Teil läuft direkt für den EVZ auf. Genau darin steckt der Prüfstand für die viel beachtete Talentschmiede.
Starke Quote, heikle Frage
Die Zahlen im Überblick zeigen, wie breit die Ausbildung Früchte trägt:
- 25 Absolventen spielen in der National League
- 13 stehen in der Swiss League unter Vertrag
- 5 sind im Ausland aktiv
Insgesamt sind damit 43 frühere Spieler der Academy im Profi-Eishockey angekommen. Gleichzeitig verweist der Ausgangspunkt des Berichts auf die zentrale Debatte: Von mehr als 40 Profis spielen nur 5 beim EVZ selbst.
Biasca als Beispiel
Ein prägnantes Beispiel liefert Attilio Biasca. Er fand sein sportliches Glück nicht in Zug, sondern andernorts – und schaffte es sogar in die Nati. Sein Weg steht damit sinnbildlich für eine Entwicklung, die der Academy einerseits ein gutes Zeugnis ausstellt, andererseits aber die Frage aufwirft, warum so viele ausgebildete Spieler ihre Karriere anderswo fortsetzen.
Unterm Strich bleibt eine Bilanz mit zwei Lesarten: Die Academy produziert nachweislich Profis. Doch der direkte Ertrag für den EVZ fällt gemessen an der Gesamtzahl deutlich kleiner aus. Genau dieses Spannungsfeld macht die aktuelle Auswertung so bemerkenswert.
Quelle: bote_ch