William bleibt auf Abstand
König Charles III. hat Prinz Harry, Meghan sowie Archie und Lilibet auf Highgrove House empfangen. Trotz des Familientreffens gilt das Verhältnis zwischen Harry und Prinz William weiter als tief belastet.

König Charles III. und Königin Camilla haben Prinz Harry, Meghan sowie die Kinder Archie und Lilibet auf dem Landsitz Highgrove House empfangen. Für Charles war es laut den Angaben das erste Wiedersehen mit seinen Enkelkindern seit vier Jahren. Doch so herzlich das Treffen innerhalb der älteren Generation wirken mag: Beim Verhältnis zwischen Prinz Harry und Prinz William zeichnet sich weiterhin keine Annäherung ab.
Treffen mit Signalwirkung
Bestätigt wurde der Besuch vom Buckingham Palace. Während Charles seinen jüngeren Sohn und dessen Familie in Highgrove empfing, absolvierte William am selben Tag eigene öffentliche Termine in London – nur wenige Kilometer entfernt. Genau dieser Kontrast rückt nun die Frage in den Mittelpunkt, wie tief der Bruch zwischen den Brüdern tatsächlich noch ist.
Die von der Quelle zitierte Royal-Expertin Kinsey Schofield sieht dabei eine klare Linie: William könne nachvollziehen, warum sein Vater das Treffen zugelassen habe, ziehe für sich selbst aber andere Konsequenzen. Aus ihrer Sicht geht es für den Thronfolger längst nicht mehr nur um Familie, sondern vor allem um Vertrauen – und das lasse sich nicht mit einem einzigen Nachmittag wiederherstellen.
Der Konflikt schwelt weiter
Die Spannungen zwischen Harry und William sind seit Jahren öffentlich bekannt. Besonders viel Aufmerksamkeit bekam der Streit durch Harrys 2023 erschienene Memoiren „Spare“, in denen er schwere Vorwürfe gegen seinen Bruder erhob. Darin schilderte Harry unter anderem, William sei bei einer Auseinandersetzung körperlich geworden.
- 2020: Harry und Meghan ziehen sich aus ihren royalen Pflichten zurück
- 2023: Harry veröffentlicht seine Memoiren „Spare“
- Juli 2026: Charles trifft Harrys Familie auf Highgrove House
Auch die Umstände der Reise zeigen, wie kompliziert die Lage weiter ist. Harry war zunächst allein nach Großbritannien gekommen, weil ihm staatlich finanzierter Personenschutz verwehrt worden war. Meghan und die Kinder reisten erst später nach. Das Wiedersehen mit Charles ist damit zwar ein bemerkenswerter Schritt – auf eine Versöhnung der Brüder deutet nach aktuellem Stand aber wenig hin.
Foto: tz