Wahlberg bereut Sci-Fi-Absage
Mark Wahlberg hat eine Rolle im „Star Trek“-Reboot von 2009 abgelehnt, weil er das Drehbuch nicht verstand. Später sah er den Film im Kino und räumte ein, dass ihm damit ein Hit mit rund 385,7 Millionen US-Dollar entgangen ist.

Mark Wahlberg hat nach eigener Aussage eine große Kinochance verpasst: Der Schauspieler sagte eine Rolle im „Star Trek“-Reboot von 2009 ab – und bereut das bis heute. Der Film unter der Regie von J.J. Abrams wurde später ein weltweiter Erfolg, doch Wahlberg war damals vom Skript offenbar komplett abgeschreckt.
Im Gespräch mit Total Film erklärte der 55-Jährige, warum er das Angebot nicht annahm. Er habe versucht, das Drehbuch zu lesen, aber weder die Sprache noch die Dialoge wirklich verstanden. Für ihn war das offenbar Grund genug, sich gegen das Projekt zu entscheiden. Erst später änderte sich seine Sicht auf die Sci-Fi-Neuauflage deutlich.
Späte Einsicht nach dem Kinobesuch
Als Wahlberg den fertigen Film schließlich im Kino sah, war die Ernüchterung groß. Er lobte im Rückblick die Arbeit von Abrams und musste einsehen, dass ihm damit ein echter Blockbuster durch die Lappen gegangen war. Zu diesem Zeitpunkt war der Cast längst gesetzt – unter anderem mit Chris Pine als Captain Kirk, Zachary Quinto als Spock und Zoe Saldaña als Lt. Nyota Uhura.
- Kinostart des Reboots: 2009
- Weltweites Einspielergebnis: rund 385,7 Millionen US-Dollar
- Rotten-Tomatoes-Wertung: 94 Prozent
Ein verpasster Hit – aber nicht der einzige Erfolg in seiner Karriere
Allzu sehr dürfte Wahlberg die Absage aber nicht aus der Bahn geworfen haben. In seiner Filmografie stehen bereits zahlreiche erfolgreiche Produktionen, darunter „Boogie Nights“, „Departed – Unter Feinden“, die „Transformers“-Reihe und die „Ted“-Komödien. Trotzdem bleibt die nicht angenommene „Star Trek“-Rolle eine jener Entscheidungen, die in Hollywood noch lange nachhallen.
Übrigens war Wahlberg mit seiner Verwirrung über ein „Star Trek“-Skript nicht allein. Auch Patrick Stewart, der im Franchise Admiral Jean-Luc Picard spielte, reagierte laut Quelle einst ratlos auf das Drehbuch zur „The Next Generation“-Folge „Sub Rosa“.
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