Gamescom knackt Aussteller-Rekord
Die Gamescom in Köln geht mit einem neuen Höchstwert an den Start: Für die Messe ab 26. August werden mehr als 1.600 Aussteller erwartet. Rund zwei Drittel davon kommen aus dem Ausland.

Foto: Raimond Spekking / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Die Gamescom in Köln steuert 2026 auf einen neuen Bestwert zu: Nach Angaben der Veranstalter werden bei der weltgrößten Messe für Computer- und Videospiele mehr als 1.600 Aussteller dabei sein. Damit liegt die Veranstaltung über dem bisherigen Rekordjahr 2025, als 1.568 Aussteller gezählt wurden.
Besonders auffällig ist der internationale Anteil. Laut Koelnmesse und dem Verband Game kommen in diesem Jahr gut zwei Drittel der Aussteller aus dem Ausland. Die fünftägige Messe beginnt am 26. August und soll ihren Wachstumskurs fortsetzen. Koelnmesse-Chef Gerald Böse sieht die Veranstaltung damit weiter als starkes internationales Branchentreffen mit großer Community.
Fläche bleibt gleich, Fokus auf Reichweite
An der Größe des Geländes ändert sich nichts: Die Ausstellungsfläche liegt weiterhin bei 233.000 Quadratmetern, einschließlich Fluren und Freiflächen. Eine konkrete Prognose für die Besucherzahlen gibt es diesmal nicht. 2025 waren 357.000 Menschen auf der Messe, der bisherige Höchstwert stammt aus dem Jahr 2019 mit 373.000 Gästen.
Dass damals in den Hallen stellenweise sehr dichtes Gedränge herrschte, haben die Veranstalter nach eigenen Angaben ausgewertet. Deshalb wurde die Ticketzahl reduziert, um den Messebesuch angenehmer zu machen. Game-Geschäftsführer Felix Falk betonte außerdem, dass nicht nur die Zahl der Menschen vor Ort entscheidend sei, sondern vor allem die digitale Reichweite der Gamescom-Formate, die in den vergangenen Jahren deutlich gewachsen sei.
Diese Firmen sind dabei
Zu den Unternehmen, die sich in Köln präsentieren, gehören bekannte Namen aus der Games-Branche. Genannt werden unter anderem:
- Nintendo
- Microsoft Xbox
- Tencent Games
- Ubisoft
Das Leitthema der diesjährigen Ausgabe lautet: „Games machen Lust auf Zukunft“. Damit will die Messe nicht nur Neuheiten zeigen, sondern auch die Bedeutung von Games für Technik, Kultur und Community unterstreichen.
Quelle: ORF