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Politik16. Juli 2026, 19:02 Uhr · von Redaktion

USA kürzen Visa deutlich

Die USA wollen die Aufenthaltsdauer für ausländische Studierende und Journalisten begrenzen. Für Studenten sind laut neuen Regeln maximal vier Jahre vorgesehen, für viele Medienvertreter deutlich kürzere Fristen.

USA kürzen Visa deutlich

Die USA ziehen die Regeln für Visa deutlich an: Künftig soll der Aufenthalt von ausländischen Studierenden und Journalistinnen und Journalisten zeitlich klar begrenzt werden. Die nun veröffentlichten Vorgaben könnten in rund zwei Monaten wirksam werden.

Für Menschen mit Studentenvisum ist laut den neuen Bestimmungen eine Höchstdauer von vier Jahren vorgesehen. Das ist ein klarer Einschnitt, denn bisher werden solche Visa in den USA grundsätzlich für die Dauer des jeweiligen Studiums vergeben.

Kürzere Fristen für Medien

Auch für ausländische Medienschaffende werden die Regeln verschärft. Ihre Aufenthaltsgenehmigung soll künftig nur noch bis zu 240 Tage gelten. Eine Verlängerung um weitere 240 Tage kann beantragt werden. Für chinesische Journalistinnen und Journalisten fällt die Frist noch knapper aus: Ihre Visa sollen auf 90 Tage begrenzt werden.

  • Studentenvisa: maximal vier Jahre
  • Journalistenvisa: bis zu 240 Tage
  • Chinesische Journalisten: 90 Tage

Bislang waren die Unterschiede deutlich: Für ausländische Journalisten werden Visa derzeit in der Regel für fünf Jahre ausgestellt. Die jetzt beschlossenen Änderungen markieren also einen spürbaren Kurswechsel bei den Einreise- und Aufenthaltsregeln.

Kaum Änderungen nach Kritik

Vorgestellt worden war die Verschärfung bereits im August 2025. Danach gingen beim Heimatschutzministerium rund 22.000 Stellungnahmen ein. Trotzdem wurden die nun veröffentlichten Regeln gegenüber dem damaligen Entwurf offenbar kaum verändert. Damit steuern die USA auf strengere Vorgaben für Studium und Berichterstattung aus dem Ausland zu.