Trump plant Treffen mit Selenskyj
US-Präsident Donald Trump und Ukraines Präsident Wolodymyr Selenskyj wollen sich beim NATO-Gipfel in Ankara treffen. Im Mittelpunkt steht laut US-Regierung die Frage, wie der Krieg gegen die Ukraine beendet werden kann.

Beim NATO-Gipfel in Ankara ist ein Treffen zwischen Donald Trump und Wolodymyr Selenskyj geplant. Nach Angaben aus Washington soll die Begegnung am Mittwochnachmittag am Rande des Gipfels stattfinden. Das zweitägige Treffen des Bündnisses beginnt am Dienstag in der türkischen Hauptstadt.
Inhaltlich soll es bei dem Gespräch vor allem um Wege gehen, den Krieg gegen die Ukraine zu beenden. Aus der US-Regierung hieß es, Trump wolle mit dem ukrainischen Präsidenten darüber sprechen, wie ein Ende des Krieges erreicht werden kann. Damit setzt sich ein Austausch fort, der bereits am Wochenende begonnen hatte.
Telefonate vor dem Gipfel
Trump hatte am Samstag sowohl mit Russlands Präsidenten Wladimir Putin als auch mit Selenskyj telefoniert. Der ukrainische Präsident beschrieb das Gespräch mit Trump anschließend als sehr gut. Nach seinen Angaben ging es dabei um die Lage an der Front und um diplomatische Bemühungen. Selenskyj erklärte zudem, es gebe eine Perspektive, den Krieg zu beenden - entscheidend sei dabei die Entschlossenheit der USA.
Weitere Gespräche in Ankara
Rund um den Gipfel stehen für Trump noch weitere Termine auf dem Plan. Laut Regierungssprecherin sind bilaterale Treffen mit mehreren Staatschefs vorgesehen:
- Dienstagabend: Gespräch mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan
- Mittwoch: Treffen mit dem syrischen Übergangspräsidenten Ahmed al-Scharaa
- Mittwochnachmittag: geplante Begegnung mit Selenskyj
Das Treffen mit al-Scharaa steht laut Bericht im Zusammenhang mit dem Konflikt zwischen Israel und der Hisbollah-Miliz im Libanon. Trump hatte mehrfach erklärt, Syrien könne sich dort militärisch um die Hisbollah kümmern. Al-Scharaa hatte einen solchen Schritt im Juni allerdings zurückgewiesen und stattdessen wirtschaftliche Verbindungen zwischen dem Libanon und Syrien in den Vordergrund gestellt.