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Politik15. Juli 2026, 07:00 Uhr · von Redaktion

Trump droht Iran mit Zerstörung

Die USA haben ihre Seeblockade gegen iranische Häfen erneut aktiviert und flogen in der vierten Nacht in Folge Angriffe auf Ziele im Iran. US-Präsident Trump droht zugleich mit Attacken auf Brücken und Kraftwerke.

Trump droht Iran mit Zerstörung

Die Lage zwischen den USA und dem Iran spitzt sich weiter zu: Das US-Militär hat nach Angaben des Regionalkommandos CENTCOM die Seeblockade gegen iranische Häfen und Küstenabschnitte wieder aufgenommen. Gleichzeitig wurden in der vierten Nacht in Folge neue Luftangriffe auf iranische Ziele geflogen.

Nach Darstellung des US-Militärs richteten sich die Angriffswellen gegen Dutzende militärische Einrichtungen. Damit sollten demnach Fähigkeiten des Iran geschwächt werden, die für Angriffe auf Handelsschiffe in der Straße von Hormus genutzt würden. Washington macht Teheran außerdem für getötete und verletzte Zivilisten bei Attacken auf Handelsschiffe verantwortlich.

Trump verschärft den Ton

US-Präsident Donald Trump legte in einem Interview mit Fox News noch einmal nach. Er kündigte an, in der kommenden Woche Brücken und Kraftwerke im Iran zerstören zu lassen, falls Teheran nicht in Verhandlungen einwillige. Auch für die nächsten Nächte stellte er weitere schwere Angriffe in Aussicht. Ähnliche Drohungen hatte Trump bereits im April ausgesprochen, sie damals jedoch nicht umgesetzt. Schon damals war das Ziel, den Iran an den Verhandlungstisch zu bringen.

Die Ankündigung neuer Angriffe auf zivile Infrastruktur war bereits zuvor international scharf kritisiert worden, unter anderem von den Vereinten Nationen. Damit wächst die Sorge, dass der Konflikt noch weiter eskalieren könnte.

Iran droht mit Gegenreaktion

Auch aus Teheran kommen neue Drohgebärden. Die iranische Revolutionsgarde stellte eine Blockade aller Energieexporte aus der Region in Aussicht. Zudem meldete die Quelle neue iranische Angriffe auf Golfstaaten wie Kuwait, Bahrain und die Vereinigten Arabischen Emirate.

  • Kuwaits Armee sprach zuletzt von vier verletzten Soldaten nach einem Angriff auf ein Marineschiff.
  • Ein zentraler Streitpunkt bleibt weiter die Straße von Hormus.
  • Ein Ausweg aus der Eskalation ist derzeit nicht erkennbar.

Foto: Wikimedia Commons / The Trump White House, Public domain