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Politik21. Juli 2026, 15:01 Uhr · von Redaktion

Trump droht Iran mit Vergeltung

Nach dem Tod von drei weiteren US-Soldaten im Iran-Krieg verschärft Donald Trump den Ton. Der US-Präsident kündigte harte Vergeltung an, während die Angriffe auf beiden Seiten weitergehen.

Trump droht Iran mit Vergeltung

Die Lage im Iran-Krieg spitzt sich weiter zu: Nach dem Tod von drei weiteren US-Soldaten hat US-Präsident Donald Trump dem Iran mit massiver Vergeltung gedroht. Auf seiner Plattform Truth Social erklärte er, jeder getötete amerikanische Soldat werde vom Iran "um ein Vielfaches" bezahlt werden. Zugleich teilte Trump mit, er habe Verteidigungsminister Pete Hegseth und Generalstabschef Dan Caine entsprechend angewiesen. Welche konkreten Schritte daraus folgen sollen, ließ er allerdings offen.

17 gefallene US-Militärs

Nach Angaben des US-Militärs kamen zwei der Soldaten am Freitag bei einem Einsatz in Jordanien ums Leben. Demnach verteidigten sich US-Streitkräfte und Verbündete dort gegen iranische Raketen- und Drohnenangriffe. Ein dritter Soldat starb bei einer kontrollierten Sprengung nicht detonierter Munition aus einer abgeschossenen iranischen Einwegdrohne.

  • 3 neue Todesopfer auf US-Seite
  • 2 Soldaten starben bei einem Einsatz in Jordanien
  • Offiziell bekannte Zahl der Gefallenen steigt auf 17

Parallel dazu gingen die Kämpfe weiter. Das US-Militär griff in der neunten Nacht in Folge Ziele in der Islamischen Republik an. Aus Teheran wurden Explosionen in mehreren Teilen des Landes gemeldet. Der Iran reagierte laut Bericht erneut mit Gegenangriffen auf Bahrain und Kuwait.

Trump äußert sich auch zu Netanyahu

Neben der Drohung gegen Teheran nahm Trump auch Stellung zu Spekulationen um einen möglichen Zugriff auf Israels Regierungschef Benjamin Netanyahu bei einem USA-Besuch. Eine Festnahme in den Vereinigten Staaten schloss der Präsident aus. Hintergrund sind Aussagen des New Yorker Bürgermeisters Zohran Mamdani, dessen Rechtsabteilung laut einem Video-Podcast prüft, ob ein solches Vorgehen möglich wäre.

Netanyahu reist traditionell im September zur UNO-Vollversammlung nach New York. Gegen ihn liegt ein Haftbefehl des Internationalen Strafgerichtshofs wegen mutmaßlicher Kriegsverbrechen im Gazastreifen vor. Israel weist die Zuständigkeit des Gerichts zurück und bestreitet die Vorwürfe.

Foto: news_at