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Musik & Film6. Juli 2026, 13:00 Uhr · von Redaktion

Sheridan packt über Costner aus

Taylor Sheridan hat im "Bill Simmons Podcast" erklärt, dass Kevin Costners Ausstieg bei "Yellowstone" ursprünglich viel früher vorgesehen war. Der Schauspieler war demnach nur für drei Staffeln eingeplant, blieb aber noch zwei weitere.

Sheridan packt über Costner aus

Jetzt spricht Taylor Sheridan offen über das lange diskutierte Aus von Kevin Costner bei "Yellowstone". Im "Bill Simmons Podcast" erklärte der Serienmacher, dass Costners Abschied keineswegs überraschend kam. Nach seinen Angaben war der Schauspieler vertraglich ursprünglich nur für die ersten drei Staffeln vorgesehen – obwohl die Erfolgsserie am Ende von 2018 bis 2024 lief.

Früherer Abschied war offenbar eingeplant

Sheridan sagte, Costner sei grundsätzlich bereit gewesen, früher auszusteigen, habe dann aber doch noch länger weitergemacht. Laut dem Regisseur zog sich der Wechsel deutlich länger hin als zunächst gedacht. In seiner eigenen Planung sollte nach Costners Abgang dessen Serien-Sohn Kayce Dutton, gespielt von Luke Grimes, stärker in den Mittelpunkt rücken.

Dass es anders kam, lag laut Sheridan vor allem am Sender. Das Netzwerk habe große Sorge davor gehabt, die Serie ohne Costner fortzusetzen. Auch der enorme Erfolg von "Yellowstone" und der Druck von Kabelanbietern hätten dazu beigetragen, dass der Hauptdarsteller noch für zwei zusätzliche Staffeln an Bord blieb.

Gerüchte um Streit weist Sheridan zurück

Als Costner in der finalen Staffel abrupt ausschied und seine Figur John Dutton starb, machten schnell Spekulationen über Streit hinter den Kulissen die Runde. Sheridan hatte solche Berichte allerdings schon früher zurückgewiesen. Gegenüber "The Hollywood Reporter" betonte er, es habe nie ein Problem gegeben, das man nicht direkt am Telefon hätte klären können.

  • Vertraglich offenbar zunächst nur 3 Staffeln geplant
  • Tatsächlich blieb Kevin Costner noch 2 weitere Staffeln
  • Kayce Dutton war laut Sheridan als nächste zentrale Figur vorgesehen

Gleichzeitig räumte Sheridan ein, dass Gespräche schwieriger würden, sobald Anwälte beteiligt seien. Für Costner fand er am Ende dennoch versöhnliche Worte: Der Schauspieler habe viel abbekommen – und das, so Sheridan, habe niemand verdient.

Foto: promiflash