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Musik & Film2. August 2026, 19:00 Uhr · von Redaktion

Rosalia glättet den Argentinien-Zoff

Rosalia hat sich bei einem Konzert in Buenos Aires für einen umstrittenen Repost nach Argentiniens Niederlage im WM-Finale entschuldigt. Die Sängerin versuchte damit, die Wogen nach Boykottaufrufen zu glätten.

Rosalia glättet den Argentinien-Zoff

Die spanische Popsängerin Rosalia hat bei einem Auftritt in Buenos Aires den direkten Weg zu ihren Fans gesucht. Anlass war ein umstrittener Onlinebeitrag, den sie nach der Niederlage Argentiniens gegen Spanien im Finale der Männer-Fußballweltmeisterschaft geteilt hatte. Auf der Bühne erklärte die 33-Jährige, der Repost sei beim Scrollen passiert und nicht mit Absicht veröffentlicht worden.

Entschuldigung vor Publikum

Der geteilte Beitrag hatte in Argentinien für heftige Reaktionen gesorgt. Beim Konzert erinnerte Rosalia an ihren ersten Auftritt im Land und stimmte eine Strophe ihres Songs „Pienso en tu mira“ an. Das Publikum sang sofort mit – ein Moment, der die Stimmung spürbar drehte. Danach bedankte sich die Sängerin beim aus ihrer Sicht besten Publikum der Welt und betonte, ihre Zuneigung zu Argentinien habe sich nicht verändert.

Vor den Konzerten im Land war der Ärger in sozialen Netzwerken deutlich zu sehen. Dort wurde teils sogar zum Boykott ihrer Auftritte aufgerufen. Hintergrund war ein Video der libanesisch-US-amerikanischen Schauspielerin Mia Khalifa, das Rosalia nach dem WM-Finale am 19. Juli weiterverbreitet hatte.

Darum ging es beim Repost

  • Geteilt wurde ein Video zum spanischen Sieg im WM-Finale.
  • Darin war Rosalias Song „La perla“ zu hören.
  • Die verwendete Botschaft löste in Argentinien Empörung aus.
  • Wenige Stunden später löschte Rosalia den Beitrag wieder.

Bereits kurz nach dem Vorfall hatte sich Rosalia auf Instagram entschuldigt. In Buenos Aires legte sie nun vor ihren Fans noch einmal nach – diesmal persönlich und live auf der Bühne. Ob der Ärger damit endgültig vorbei ist, bleibt offen. Zumindest beim Konzert schien die Versöhnung aber gelungen.

Foto: Wikimedia Commons / Julian Lupyan, CC0