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Politik19. Juli 2026, 07:00 Uhr · von Redaktion

Raketen-Terror trifft Kiew

Russland hat Kiew in der Nacht erneut massiv mit ballistischen Raketen angegriffen. Laut Behörden starb mindestens ein Mensch, mehrere wurden verletzt, auch ein Wohnhaus und ein Einkaufszentrum wurden getroffen.

Raketen-Terror trifft Kiew

Die ukrainische Hauptstadt Kiew ist in der Nacht erneut Ziel eines schweren russischen Raketenangriffs geworden. Nach Angaben der Behörden kamen dabei mindestens ein Mensch ums Leben, mehrere weitere wurden verletzt. In der Stadt waren dutzende Explosionen zu hören.

Nach Darstellung der ukrainischen Luftwaffe feuerte Russland mehr als zwei Dutzend Raketen auf Ziele in und nahe der Hauptstadt ab. Bürgermeister Vitali Klitschko berichtete von Einschlägen und Schäden in mindestens vier Stadtteilen. Zudem sei es zu mehreren Bränden gekommen.

Wohnhaus und Einkaufszentrum getroffen

Besonders schwer wiegen laut Militärverwaltung die Treffer auf zivile Gebäude. Demnach wurden auch ein Wohngebäude und ein Einkaufszentrum beschädigt. Der Angriff reiht sich in eine Serie neuer Eskalationen ein, während sich die Ukraine seit mehr als vier Jahren gegen die russische Invasion verteidigt.

  • Mindestens ein Todesopfer in Kiew
  • Mehrere Verletzte nach dem Angriff
  • Schäden in mindestens vier Stadtteilen
  • Treffer auf Wohngebäude und Einkaufszentrum

Auch innenpolitisch wächst der Druck

Parallel zur Lage an der Front gibt es in der Ukraine erneut Proteste gegen die Entlassung von Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow. Präsident Wolodymyr Selenskyj kündigte daraufhin mögliche Veränderungen in der Armeeführung an. Er erklärte, dass intensive Beratungen stattgefunden hätten und Entscheidungen zur Armee derzeit vorbereitet würden.

Zuletzt hatte die ukrainische Armee ihre Drohnenangriffe auf russisches Gebiet deutlich verstärkt. Russland meldete nach Attacken auf zwei Logistikzentren insgesamt acht Tote. Auch aus der ukrainischen Hafenstadt Odessa wurden infolge russischer Angriffe mindestens zwei Todesopfer gemeldet.

Foto: Wikimedia Commons / Steffen Prößdorf, CC BY-SA 4.0