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Sport10. September 2026, 17:01 Uhr · von Redaktion

Quadball jagt den Schnatz

Aus der Harry-Potter-Idee wurde ein echter Teamsport: Seit 2005 wird Quidditch in der realen Welt gespielt. Bei der Weltmeisterschaft 2025 in Brüssel zeigt sich, wie aus Fantasy inzwischen Quadball geworden ist.

Quadball jagt den Schnatz

Foto: derstandard_at

Was einst als Fantasiesport im Harry-Potter-Universum begann, ist längst in der Wirklichkeit angekommen. Unter Begriffen wie Quaffel, Klatscher und Schnatz kennen Fans der Buchreihe die wichtigsten Elemente des Spiels. In der magischen Vorlage jagen Hexen und Zauberer auf fliegenden Besen durch die Luft – in der echten Welt musste das Konzept allerdings an die Regeln der Physik angepasst werden.

Der Startschuss fiel 2005 am Middlebury College in Vermont. Dort entwickelten zwei Studenten eine Variante für die sogenannte Muggel-Welt. Die Idee: Besen zwischen die Beine, Regeln umbauen und aus der Romanvorlage einen echten Mannschaftssport machen. So entstand zunächst Quidditch als reale Sportart.

Von der Buchseite aufs Spielfeld

Auch mehr als 20 Jahre später lebt das Konzept weiter – inzwischen unter dem Namen Quadball. Der Sport will dabei offenbar mehr sein als bloße Harry-Potter-Nostalgie. Dass er sich über Jahre gehalten hat, zeigt auch der internationale Rahmen: Bei der Weltmeisterschaft 2025 in Brüssel wurde wieder gespielt.

  • Inspiriert von Harry Potter
  • Als realer Sport seit 2005 gespielt
  • Entwickelt von zwei Studenten in den USA
  • 2025 mit Weltmeisterschaft in Brüssel

Fantasy mit Bodenhaftung

Der besondere Reiz liegt genau in diesem Mix: vertraute Elemente aus der Romanwelt, aber umgesetzt für den echten Sportplatz. Fliegen kann hier zwar niemand, doch gerade die Übertragung der Zauberwelt in ein reales Mannschaftsspiel macht den Reiz von Quadball aus. Aus literarischer Romantik wurde so eine Sportart, die bis heute weitergespielt wird.

Quelle: derstandard_at