US-Duo raus, Obama leidet mit
Bei den US Open sind die beiden US-Hoffnungen im Halbfinale gescheitert: Jessica Pegula verlor gegen Aryna Sabalenka, Coco Gauff trotz Satzgewinn gegen Jelena Rybakina. Für zusätzliche Unruhe sorgt ein Bericht über die Finanzlage der WTA.

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Der Traum vom Heimfinale ist bei den US Open geplatzt: Jessica Pegula und Coco Gauff haben ihre Halbfinals in New York verloren. Damit steht fest, dass am Samstag nicht die Gastgeberinnen, sondern die aktuell stärksten Spielerinnen der Tour um den Titel spielen.
Zunächst setzte sich Aryna Sabalenka gegen Pegula durch. Später musste auch Gauff die Segel streichen, obwohl die US-Open-Siegerin von 2023 zunächst in Führung lag. Am Ende drehte Jelena Rybakina die Partie noch und zog ins Endspiel ein. Besonders bitter für das Publikum: Gauff vergab in der Schlussphase ihre Chance mit einem Smash ins Aus.
Michelle Obama auf der Tribüne vergeblich mitgerissen
Auf der Ehrentribüne litt ein prominenter Fan sichtbar mit: Michelle Obama verfolgte beide Niederlagen aus der ersten Reihe. Vor allem im dramatischen Finish von Gauffs Match war die Enttäuschung im Stadion spürbar, als mehr als 20'000 Zuschauerinnen und Zuschauer auf ein US-Finale hofften – vergeblich.
Aus sportlicher Sicht bekommt das Turnier dennoch ein Top-Endspiel: Mit Sabalenka und Rybakina treffen die Top 2 der WTA-Weltrangliste aufeinander. Unabhängig vom Ausgang des Finals wird Rybakina Sabalenka am Montag an der Spitze des Rankings ablösen.
Frauen-Tennis boomt – doch bei der WTA rumort es
Die sportliche Qualität in New York ist auffällig hoch. In den Halbfinals standen die vier bestgesetzten Spielerinnen – ein Szenario, das es bei diesem Event laut Quelle zuvor nur vor 51 Jahren gegeben hatte. Auch wirtschaftlich wirkt das Frauen-Tennis zunächst stark: Erstmals finden sich im Forbes-Ranking der bestverdienenden Tennisprofis mehr Frauen als Männer unter den Top 10.
- 15 Millionen US-Dollar Reserven soll die WTA laut einem Bericht zum Saisonende noch haben
- Für 2026 werde ein Verlust von 23 Millionen US-Dollar prognostiziert
- Als Grund gilt unter anderem die vorzeitige Auflösung des Vertrags mit Saudi-Arabien rund um die WTA Finals
Der Bericht des britischen Telegraph sorgt damit ausgerechnet auf der Zielgeraden eines sportlich glänzenden Turniers für erheblichen Wirbel. Eine Stellungnahme der WTA stand zunächst noch aus.
Quelle: SRF