Paul Anka denkt nicht ans Aufhören
Mit 85 Jahren steht Paul Anka weiter auf der Bühne. In einer Instagram-Botschaft betont der Sänger vor seiner Tour: kein Rollstuhl, kein Gehstock, geistig fit – und neue Konzerttermine sind schon geplant.

Paul Anka zeigt auch mit 85 Jahren keine Müdigkeit. Der kanadische Sänger und Songschreiber, der am 30. Juli Geburtstag gefeiert hat, meldete sich kurz davor mit einer Videobotschaft bei Instagram – und machte seinen Fans dabei eine klare Ansage zu seinem Zustand.
In dem Clip spielt Anka zunächst mit seinem Alter, indem er seinen Jahrgang und die Zahl nur schwer verständlich murmelt und anschließend selbst darüber lacht. Danach wird er deutlich: Wer ihn live sehen wolle, solle zur Show kommen. Dort sei er selbst zu erleben – ohne Rollstuhl, ohne Gehstock, geistig fit und ohne Schönheitsoperationen.
Tour läuft weiter
Den passenden Rahmen für diese Ansage liefert seine aktuelle „You Are My Destiny“-Tour. Als Geburtstagswunsch nannte Anka in der Bildunterschrift vor allem den Auftritt am 15. August in Winchester, Virginia. Dort hoffe er, möglichst viele bekannte Gesichter im Publikum zu sehen.
- Geburtstag: 30. Juli
- Wichtiger Tour-Termin: 15. August in Winchester
- Weitere Konzerte: Oktober und November
- Schon geplant: zwei Termine im März 2027 in Palm Desert, Kalifornien
Der Mann hinter „My Way“
Dass Anka noch immer auftreten will, passt zu seiner langen Karriere. Schon als Jugendlicher gründete er in Ottawa ein Gesangstrio und kümmerte sich selbst ums Management. 1957 fiel er in New York bei einem Vorsingen mit eigenen Songs auf, kurz darauf landete er mit „Diana“ einen weltweiten Erfolg. Später folgten Titel wie „You Are My Destiny“ – und 1968 schrieb er den englischen Text zu „My Way”, den Frank Sinatra berühmt machte.
Sein Blick auf Erfolg war dabei immer klar: Entscheidend sei, womit man das Publikum erreiche. Offenbar funktioniert dieses Prinzip bis heute. Mehr als sechs Jahrzehnte nach seinen frühen Hits steht Paul Anka weiter im Rampenlicht – und an Ruhestand denkt er offenbar nicht.
Foto: merkur