ORF stoppt ESC-Vorentscheid
Österreichs ESC-Auswahl wird wieder zur internen ORF-Sache. Für den Eurovision Song Contest 2027 setzt der Sender laut Bericht nicht mehr auf eine TV-Show mit Publikumsvoting, sondern erneut auf eine Fachjury.

Beim ORF ist der öffentliche ESC-Vorentscheid offenbar schon wieder Geschichte. Nachdem sich heuer Cosmó in einer TV-Auswahl gegen andere heimische Acts durchgesetzt hatte, soll Österreichs Beitrag für den Eurovision Song Contest 2027 nun wieder ohne Publikumsabstimmung bestimmt werden.
Wie berichtet wird, plant der Sender für 2027 keine neue Vorentscheid-Show. Stattdessen soll erneut eine Fachjury den Act auswählen, der Österreich beim Wettbewerb in Bulgarien vertritt. Mit der Suche sind demnach wieder die ESC-Scouts Cesár Sampson und Peter Schreiber beschäftigt.
Zurück zum alten Modell
Der Kurswechsel kommt schnell: Erst in diesem Jahr durfte das Publikum bei der Auswahl mitreden, nun soll wieder intern entschieden werden. Der ORF setzt damit auf ein Modell, mit dem der Sender bereits Erfolge feiern konnte. Im Text werden dabei die von Senderseite ausgewählten Acts Conchita Wurst und JJ als Beispiele genannt.
- 2026: Cosmó wurde über einen Vorentscheid gewählt
- 2027: Auswahl laut Bericht wieder intern
- Suche: Cesár Sampson und Peter Schreiber sondieren passende Acts
Auch Geld dürfte eine Rolle spielen
Als möglicher Grund wird neben der bisherigen Erfahrung auch der Sparzwang genannt. Nach der aufwendigen Austragung des ESC dürfte eine interne Auswahl für den öffentlich-rechtlichen Sender deutlich günstiger sein als eine große TV-Show wie zuletzt „Vienna Calling“.
In der ESC-Community wird trotzdem schon fleißig spekuliert, wer 2027 für Österreich antreten könnte. Genannt werden laut Bericht bereits Namen wie Philip Piller oder Lena Schaur. Eine offizielle Bekanntgabe dürfte aber wohl erst einige Monate vor dem Song Contest folgen.
Foto: heute_at