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Politik3. November 2026, 07:01 Uhr · von Redaktion

Neue Ukraine-Runde in Abu Dhabi

Die USA wollen kommende Woche wieder mit Russland und der Ukraine an einen Tisch. Das zweitägige Treffen in Abu Dhabi soll sich laut US-Vermittler Steve Witkoff um Sicherheit, Hilfe und nächste Schritte Richtung Frieden drehen.

Neue Ukraine-Runde in Abu Dhabi

Foto: Валерий Дед / Wikimedia Commons, CC BY 3.0

Im Ringen um ein mögliches Ende des Ukraine-Kriegs kommt wieder Bewegung in die Diplomatie: Für Dienstag kommender Woche ist ein neues Treffen von USA, Russland und Ukraine in Abu Dhabi geplant. Das kündigte der US-Sondergesandte Steve Witkoff an. Die Gespräche sollen über zwei Tage laufen.

Nach Angaben Witkoffs soll es dabei um die Zeit nach einem möglichen Kriegsende gehen. Auf der Tagesordnung stehen Sicherheitsfragen, Deeskalation, humanitäre Unterstützung und weitere Schritte in Richtung Frieden. Es wäre das erste Treffen in diesem Dreierformat seit Februar.

Darum geht es bei den Gesprächen

  • Sicherheitsvereinbarungen für die Zeit nach dem Krieg
  • Deeskalation zwischen den Konfliktparteien
  • Humanitäre Hilfsmaßnahmen
  • Nächste Schritte auf dem Weg zu einer Friedenslösung

Schon in dieser Woche wollen US-Vertreter außerdem mit Partnern in Europa sprechen. Geplant sind Treffen mit Vertretern aus Deutschland, Frankreich und Großbritannien sowie mit NATO und EU. In Brüssel soll es dabei unter anderem um Sicherheitsgarantien für die Ukraine, Europas Ordnung nach dem Krieg und den Wiederaufbau gehen.

Druck durch Krieg und Misstrauen

Die neuen Kontakte kommen in einer Phase, in der die Verhandlungen zuletzt stockten. Während des US-Krieges gegen Iran hatten die Vereinigten Staaten ihre diplomatischen Bemühungen im Ukraine-Konflikt zunächst zurückgestellt. Kiew drängt zugleich darauf, dass auch europäische Staaten in neue Gespräche eingebunden werden. Präsident Selenskyj hatte zuletzt erklärt, man hoffe auf einen Weg dafür.

Parallel zur Diplomatie bleibt die Lage vor Ort angespannt. Russland setzt seine Angriffe auf ukrainische Städte und Energieanlagen fort. In Kiew und bei europäischen Partnern wächst zudem die Sorge, dass sich US-Präsident Trump in diesem Konflikt stärker auf Moskau zubewegen könnte.

Quelle: Tagesschau