Neue Ukraine-Gespräche geplant
Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski war in Berlin und erhielt weitere Unterstützung aus Deutschland. US-Sondergesandter Steve Witkoff kündigte zudem für nächste Woche ein trilaterales Treffen mit Ukraine und Russland in Abu Dhabi an.

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Im Ringen um ein mögliches weiteres Gesprächsformat im Ukraine-Krieg zeichnet sich ein neuer Termin ab: US-Sondergesandter Steve Witkoff hat für nächste Woche ein trilaterales Treffen mit der Ukraine und Russland angekündigt. Nach seinen Angaben auf X soll das Treffen in Abu Dhabi stattfinden.
Zuvor war der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski zu Gesprächen in Berlin. Dort sicherte ihm Bundeskanzler Friedrich Merz weitere deutsche Unterstützung zu. Der Besuch steht laut den vorliegenden Angaben auch im Zusammenhang mit den Vorbereitungen auf Gespräche mit Moskau.
Selenski warnt vor neuer Eskalation
Selenski äußerte zugleich die Sorge, dass Russland seine Angriffe rund um die US-Kongresswahlen am 3. November noch verstärken könnte. Damit verbindet sich die Befürchtung, dass sich die Sicherheitslage in der Ukraine in den kommenden Tagen weiter zuspitzt.
Schon jetzt meldet die Ukraine neue russische Angriffe auf zivile und öffentliche Infrastruktur. Betroffen sind laut den Angaben mehrere Regionen:
- Charkiw
- Dnipropetrowsk
- Odessa
Dort seien medizinische Einrichtungen sowie Hafen- und andere Infrastrukturanlagen angegriffen worden. Die Entwicklungen zeigen, wie eng diplomatische Vorstöße und militärische Eskalation derzeit nebeneinanderlaufen.
Diplomatie und Druck zugleich
Während also auf politischer Ebene ein neues Gesprächsformat vorbereitet wird, bleibt die Lage vor Ort angespannt. Aus Berlin kommt das Signal weiterer Unterstützung für Kiew, aus Washington die Aussicht auf ein Treffen mit beiden Kriegsparteien – und aus den betroffenen Regionen der Ukraine erneut die Meldung schwerer Angriffe. Ob die geplanten Gespräche in Abu Dhabi Bewegung bringen, dürfte sich schon in der kommenden Woche zeigen.
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