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Politik16. Juli 2026, 07:00 Uhr · von Redaktion

Neue Raketen auf Kiew

Russland hat Kiew in der Nacht erneut mit ballistischen Raketen angegriffen. Nach ukrainischen Angaben wurden in zwei Angriffswellen mindestens acht Raketen auf die Hauptstadt und ihr Umland abgefeuert.

Neue Raketen auf Kiew

Russland hat die ukrainische Hauptstadt Kiew in der Nacht erneut mit ballistischen Raketen attackiert. Nach Angaben von Bürgermeister Vitali Klitschko schlugen Geschosse in zwei Stadtteilen ein. Betroffen waren demnach ein Lager im Westen der Millionenstadt sowie ein unbewohntes Haus in einem östlichen Bezirk. An beiden Orten brachen Brände aus.

Mindestens acht Raketen in zwei Wellen

Die ukrainische Luftwaffe erklärte, dass das russische Militär die Region in zwei Angriffswellen beschossen habe. Demnach seien mindestens acht Raketen auf Kiew und die Umgebung abgefeuert worden. Weitere Angaben zu möglichen Opfern wurden in den vorliegenden Informationen zunächst nicht gemacht.

  • Einschläge in zwei Stadtteilen von Kiew
  • Brände in einem Lager und in einem unbewohnten Haus
  • Mindestens acht Raketen laut ukrainischer Luftwaffe

Vorwürfe rund um Saporischschja

Parallel dazu erhebt Moskau schwere Vorwürfe gegen die Ukraine. Nach Darstellung des russischen Atomkonzerns Rosatom soll bei einem Drohnenangriff der Chefingenieur des von Russland besetzten Atomkraftwerks Saporischschja getötet worden sein. Auch der Fahrer des Dienstwagens sei demnach ums Leben gekommen. Rosatom spricht von einem gezielten Angriff an der Grenze zwischen dem Werksgelände und der Stadt Enerhodar.

Die Internationale Atomenergiebehörde IAEA reagierte später über X. Behördenchef Rafael Grossi verurteilte den Vorfall als inakzeptabel und warnte vor einer Gefährdung der nuklearen Sicherheit. Das Kraftwerk Saporischschja steht seit März 2022 unter russischer Kontrolle, alle Reaktoren sind aus Sicherheitsgründen heruntergefahren. Unabhängig überprüfen lassen sich die Angaben der Kriegsparteien derzeit nicht unmittelbar.

Foto: Wikimedia Commons / Raimond Spekking, CC BY-SA 4.0