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Politik11. Juli 2026, 07:01 Uhr · von Redaktion

Neue Angriffe auf Kiew

Russland hat in der Nacht auf Samstag erneut Kiew angegriffen. Auch in Saporischja gab es schwere Bombardements: Ein Zivilist starb, 16 Menschen wurden verletzt und zahlreiche Gebäude zerstört.

Neue Angriffe auf Kiew

Die Ukraine ist erneut Ziel schwerer russischer Angriffe geworden. In der Nacht auf Samstag wurde nach SRF-Angaben wieder die Hauptstadt Kiew beschossen. Dabei wurden mehrere Menschen verletzt. Damit setzt sich die Serie nächtlicher Attacken auf ukrainische Städte fort.

Saporischja besonders hart getroffen

Noch gravierender war die Lage in Saporischja. Dort griffen russische Truppen laut Bericht mit Gleitbomben an. Die Folgen: ein getöteter Zivilist, 16 Verletzte und erhebliche Schäden an vielen Gebäuden. Die Angriffe trafen also nicht nur die Infrastruktur, sondern erneut auch die Zivilbevölkerung.

Die aktuellen Attacken zeigen, dass die Kämpfe unvermindert weitergehen. SRF verweist in diesem Zusammenhang auch auf weitere Frontberichte, darunter Angriffe auf andere Städte und anhaltende Gefechte rund um russische Infrastruktur und Schiffe. Von einer Entspannung kann demnach keine Rede sein.

Treffen in Paris geplant

Politisch richtet sich der Blick nun auf Montag in Paris. Dort wollen sich der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski und Nato-Generalsekretär Mark Rutte mit weiteren Staats- und Regierungschefs der sogenannten «Koalition der Willigen» treffen. Ziel ist es, die Unterstützung für die Ukraine weiter abzustimmen.

  • Angriff auf Kiew in der Nacht auf Samstag
  • Schwere Bombardierung von Saporischja mit Gleitbomben
  • Ein Zivilist getötet, 16 Menschen verletzt
  • Treffen von Selenski und Rutte am Montag in Paris

Neben den militärischen Entwicklungen bleibt auch die humanitäre Lage angespannt. Laut SRF sind weiterhin Millionen Menschen auf Hilfe angewiesen, oft unter schwierigen Bedingungen und mit eingeschränktem Zugang zu Strom, Heizung oder medizinischer Versorgung.