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Musik & Film16. Juli 2026, 09:01 Uhr · von Redaktion

Netflix schnappt sich The Tick

Die schräge Superhelden-Serie „The Tick“ ist nach Jahren bei Prime Video jetzt auch bei Netflix zu sehen. Die 22 Folgen mit Peter Serafinowicz, Jackie Earle Haley und „Succession“-Star Alan Ruck gelten als echter Geheimtipp.

Netflix schnappt sich The Tick

Netflix hat sich einen ungewöhnlichen Superhelden-Nachschub gesichert: „The Tick“ ist ab sofort auch beim Streamingdienst verfügbar. Die Satire-Serie lief seit 2016 exklusiv als Amazon-Original bei Prime Video und galt dort lange als Geheimtipp. Jetzt können auch Netflix-Abonnentinnen und -Abonnenten die schräge Comic-Adaption nachholen.

Im Mittelpunkt steht der ängstliche Buchhalter Arthur, gespielt von Griffin Newman. Er ist überzeugt, dass der gefürchtete Schurke The Terror nach New York zurückgekehrt ist – doch niemand nimmt ihn ernst. Dann platzt plötzlich der blaue, völlig eigenwillige Held The Tick in sein Leben. Verkörpert wird er von Peter Serafinowicz, der Arthur kurzerhand zu seinem Sidekick macht.

Satire auf das Superhelden-Genre

Die Serie setzt auf bewusst überdrehten Humor und nimmt klassische Heldenmythen liebevoll aufs Korn. In insgesamt 22 Episoden treffen pathetische Monologe, absurde Action und ein klarer Hang zum Chaos aufeinander. Wer bei Superhelden eher auf schräge Figuren als auf makellose Retter steht, dürfte hier fündig werden.

  • Zwei Staffeln
  • 22 Folgen insgesamt
  • Start der Serie: 2016

Prominente Namen im Cast

Für zusätzlichen Reiz sorgt die Besetzung: Den Superschurken The Terror spielt Jackie Earle Haley, den viele aus „Preacher“ oder als Rorschach aus „Watchmen“ kennen. Außerdem gehören Valorie Curry und Alan Ruck zum Ensemble. Gerade Ruck dürfte vielen Serienfans durch seine Rolle in „Succession“ bekannt sein.

Auch wenn „The Tick“ bei Amazon nie die Reichweite anderer Comic-Formate wie „The Boys“ erreicht hat, fiel die Resonanz stark aus. Bei Rotten Tomatoes kommt die Serie laut Quelle auf insgesamt 95 Prozent Zustimmung – aufgeteilt in 90 Prozent für Staffel eins und sogar 100 Prozent für Staffel zwei. Für Netflix ist das also nicht nur ein kurioser Neuzugang, sondern auch ein ziemlich gefeierter.

Foto: filmstarts